Sommerfrische im Vestibül

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Die neue Wiener Sommerfrische zeigt sich im Vestibül von ihrer genussvollen Seite: mit Schanigarten, Burgtheaterblick und Veronika Dopplers Blick auf den Sommer in Wien.

Sommerfrische muss nicht immer bedeuten, die Stadt zu verlassen. Manchmal reicht es, den Blick auf Wien zu verändern: ein Platz im Schanigarten, ein kühles Getränk, ein gutes Gespräch und ein Abend, der länger dauert als geplant. Die Gastro.News Sommergenusswoche macht genau diese Momente kulinarisch erlebbar und lädt dazu ein, die neue Wiener Sommerfrische im Restaurant Vestibül im Burgtheater zu entdecken.

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Direkt am Ring gelegen, verbindet das Vestibül historische Architektur mit Wiener Gastlichkeit, Kulinarik und urbanem Sommerflair. Im Schanigarten sitzt man mitten im Geschehen und genießt zugleich einen einmaligen Blick auf Ring und Burgtheater. Und wenn der Wiener Sommer einmal besonders motiviert ist, wartet drinnen die angenehm klimatisierte Alternative im Marmorsaal und der kaiserlichen Kutscheneinfahrt.

Veronika Doppler spricht im Interview darüber, warum Wien im Sommer so viele Facetten hat, was einen Sommerabend ausmacht und warum Zusammensitzen, Plaudern und ein Achterl im Schanigarten vielleicht genau das sind, was Sommerfrische in der Stadt ausmacht.

Das Vestibül ist ein sehr besonderer Ort mitten in Wien, im Burgtheater und direkt am Ring. Was macht diesen Standort für dich im Sommer besonders?

Das Besondere ist diese Mischung aus Geschichte, Stadtleben und einer gewissen Leichtigkeit. Man ist mitten in Wien, direkt am Ring, und trotzdem hat das Vestibül etwas sehr Eigenes, fast ein bisschen Entrücktes.

Gerade im Sommer ist natürlich auch unser Schanigarten etwas ganz Besonderes, mit diesem einmaligen Blick auf den Ring und das Burgtheater. Man sitzt mitten im Geschehen, spürt die Stadt, und kann gleichzeitig ankommen, durchatmen und genießen. Und wenn es dann doch einmal zu heiß wird, ist es drinnen angenehm klimatisiert, das ist im Wiener Sommer ja auch nicht ganz unwichtig. Diese Verbindung aus Kultur, Kulinarik, Komfort und Wiener Lebensgefühl macht den Standort für mich so besonders.

Viele denken bei Sommerfrische an Rausfahren aus der Stadt. Warum lohnt es sich, den Sommer auch mitten in Wien kulinarisch zu entdecken?

Ich verstehe den Gedanken total. Ich fahre selbst sehr gerne raus aus der Stadt, am liebsten auf die Alm. Das ist für mich schon etwas ganz Besonderes. Aber Sommerfrische muss nicht immer heißen, dass man weit weg ist. Manchmal reicht es auch, sich mitten in Wien bewusst Zeit zu nehmen, schön zu essen, etwas Gutes zu trinken und den Moment zu genießen. Wien hat im Sommer so viele schöne Seiten, gerade kulinarisch. Man muss sie nur ein bisschen bewusster wahrnehmen.

Was kann die Gastronomie dazu beitragen, dass Wienerinnen und Wiener ihre Stadt im Sommer neu erleben?

Die Gastronomie schafft Orte, an denen man stehen bleibt. Im Alltag geht man oft an vielen schönen Plätzen vorbei, ohne sie wirklich wahrzunehmen. Wenn man sich aber hinsetzt, etwas Gutes trinkt oder isst und sich Zeit nimmt, verändert sich der Blick auf die Stadt. Gastronomie kann genau solche Momente schaffen.

Gibt es ein Gericht, ein Getränk oder eine Kombination im Vestibül, die für dich besonders nach Sommer schmeckt?

Für mich passt im Sommer alles, was frisch ist, leicht ist und trotzdem Geschmack hat. Wir haben zum Beispiel tolle Fischgerichte, die für mich sehr gut in diese Jahreszeit passen. Dazu ein schönes Glas Wein oder etwas Spritziges wie den Verjus Spritz vom Bründlmayer, dann ist man schon sehr nahe am perfekten Sommermoment. Und wenn es alkoholfrei sein soll, liebe ich den Edelkirschsaft vom Leithaberg. Der ist für mich wirklich etwas Besonderes auch die Geschichte hierzu. Ich finde, es muss im Sommer gar nicht kompliziert sein. Es soll Freude machen, leicht sein und Lust auf mehr.

Was macht für dich einen gelungenen Sommerabend in der Wiener Gastronomie aus?

Ein gelungener Sommerabend ist für mich, wenn alles ein bisschen mühelos wirkt. Wenn die Stimmung entspannt ist, das Essen zur Jahreszeit passt, das Glas nicht leer bleibt und man am Ende länger sitzen bleibt, als man eigentlich geplant hatte. Gerade in Wien gibt es diese besondere Mischung aus Eleganz und Gemütlichkeit und wenn das zusammenkommt, ist es für mich ein perfekter Sommerabend.

Gibt es einen persönlichen Lieblingsplatz in Wien, an dem du den Sommer besonders gern genießt?

Da gibt es gar nicht den einen Platz. Ich finde gerade das Schöne an Wien ist, dass man je nach Stimmung ganz unterschiedliche Sommermomente erleben kann. Man kann mitten in der Stadt sitzen, Kultur und Architektur um sich haben, oder man ist plötzlich im Grünen, im Wald oder bei den Weinbergen. Diese Vielfalt macht Wien für mich aus. Und wenn ich wirklich komplett abschalten will, dann fahre ich ehrlich gesagt auch sehr gerne auf die Alm. Dort ist alles ein bisschen einfacher und ruhiger, das tut schon sehr gut.

Welche Wiener Tradition sollte man im Sommer unbedingt wieder mehr pflegen?

Ich finde, man sollte sich wieder mehr Zeit fürs Zusammensitzen nehmen. Einfach im Schanigarten sitzen, auf ein Achterl oder einen Spritzer, eine Kleinigkeit dazu, plaudern und den Abend ein bisschen laufen lassen. Gerade im Sommer bietet sich das ja eigentlich wunderbar an. Man braucht nicht immer ein großes Programm, oft sind es genau diese einfachen Momente, die am schönsten sind.

Worauf freust du dich bei der Gastro.News Sommergenusswoche besonders?

Ich freue mich darauf, dass der Sommer in Wien kulinarisch in den Mittelpunkt gestellt wird. Es ist schön, wenn Menschen bewusst eingeladen werden, neue Orte zu entdecken oder bekannte Orte mit einem neuen Blick zu erleben. Und natürlich freue ich mich auf den Austausch, mit Gästen, Kolleginnen und Kollegen und allen, die die Wiener Gastronomie mitgestalten. Ich glaube, das wird eine sehr schöne, lockere Woche mit viel Genuss und hoffentlich auch viel Spaß. Ich hoffe, dass viele Gäste die Gelegenheit nutzen, vorbeizukommen, Neues zu entdecken und gemeinsam mit uns im Vestibül den Sommer in Wien zu genießen.

Wenn du den Sommer im Vestibül in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Leicht, lebendig und genussvoll.

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