Von Banana Matcha bis Tiramisu Latte: Neueröffnung roast.ed

Ina Dieringer

Mit toast.ed haben Esra Üner-Aydin und ihr Team bereits bewiesen, dass Frühstück und guter Kaffee in Wien funktionieren. Mit roast.ed folgt nun aber bewusst kein zweites Frühstückslokal, sondern ein eigenes Konzept. Im Mittelpunkt stehen kreative Getränke, ein durchdachtes Interior und ein Ort, an dem man nicht nur einen Kaffee bestellt, sondern gerne länger bleibt.

„roast.ed war schon immer ein Traum von uns“, sagt Üner-Aydin. Entstehen sollte ein Creative Space, der sich nicht nur in den Getränken und der Einrichtung widerspiegelt, sondern künftig auch in Kunstworkshops. Dass dieser Traum gerade jetzt Realität wird, kommt nicht von ungefähr. Mit toast.ed habe das Team in den vergangenen Jahren gemerkt, wie wichtig den Gästen hochwertiger Kaffee und eine besondere Atmosphäre sind. „Nach den Erfahrungen der letzten Jahre war für uns jetzt einfach der richtige Zeitpunkt, diesen Traum zu verwirklichen.“

Die Idee hinter roast.ed entstand aus der Lust, immer wieder Neues auszuprobieren. Neue Zutaten, ungewöhnliche Geschmackskombinationen und Getränke, die man nicht an jeder Ecke bekommt, standen von Anfang an im Mittelpunkt. Gleichzeitig sollte es nie nur um Kaffee gehen. „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem man gerne Zeit verbringt, sich wohlfühlt und fast wie zu Hause ankommt – einen kreativen Treffpunkt, an dem Genuss, Design und Gemeinschaft zusammenkommen.“

Dieser Anspruch spiegelt sich auch auf der Getränkekarte wider. Kreationen wie Banana Matcha, Blueberry Ube Latte oder Tiramisu Latte entstehen nicht nach festen Rezepten, sondern durch viel Ausprobieren. Meist beginne alles mit einer Idee oder einem Geschmack, den man den Gästen näherbringen möchte, erzählt Üner-Aydin. Danach wird getestet, verändert und weiterentwickelt – so lange, „bis Geschmack, Optik und Qualität perfekt zusammenpassen“. Viele der Signature Drinks seien genau auf diese Weise entstanden.

Ideen dafür sammelt das Team überall: auf Reisen, in anderen Cafés, über Social Media oder durch saisonale Zutaten. Gleichzeitig experimentiert man seit Jahren selbst mit neuen Kombinationen. So entstehen Getränke, „die Tradition und Moderne verbinden – wie zum Beispiel ein Espresso im klassischen Sahlep“. Gerade dieses ständige Ausprobieren und die Freude an neuen Geschmackserlebnissen prägen die Handschrift von roast.ed.

Mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie der Getränkekarte widmet das Team dem Ambiente. Statt klassischer Kaffeehausstimmung setzt roast.ed auf eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre – oder, wie Üner-Aydin es nennt, auf ein echtes „Home Feeling“. Gäste sollen hier ihren Kaffee trinken, arbeiten, Freunde treffen oder einfach dem Alltag entfliehen können. „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem man sich vom ersten Moment an wohlfühlt“, sagt sie. Das wohl gemütlichste Detail im Lokal? Die große Couch. Sie sei, wie Üner-Aydin selbst lachend meint, „gefährlich gemütlich“.

Und welcher Drink landet bei der Betreiberin selbst am häufigsten in der Tasse? Eine eindeutige Antwort gibt es nicht. Das ändere sich ständig. Wenn es um Kaffee in seiner puristischsten Form geht, greift sie zum Cappuccino – „weil man daran die Qualität des Kaffees besonders gut erkennt“. Darf es etwas Ausgefalleneres sein, fällt die Wahl auf den Tiramisu Latte: „cremig, leicht süß und aromatisch“ – und längst auch einer der Favoriten der Gäste.

Gumpendorferstraße 36, 1060 Wien

GastroNews zur bevorzugten Google-Quelle machen