Koykan will nach Österreich

Ina Dieringer

(c) Koykan

Die kroatische Fast-Casual-Kette Koykan nimmt Österreich ins Visier. Das Unternehmen verhandelt bereits mit potenziellen Partnern hierzulande und treibt gleichzeitig seine Expansion in mehreren europäischen Märkten voran. Das Ziel ist ambitioniert: Bis Ende 2034 soll das Netzwerk auf rund 300 Restaurants wachsen.

Aktuell betreibt Koykan neun Restaurants in vier Ländern – Kroatien, Deutschland, Tschechien und der Slowakei. Erst Ende Juni eröffnete die Kette ihren ersten deutschen Standort im Münchner Einkaufszentrum PEP. Und der legte offenbar einen bemerkenswerten Start hin: Bereits in seiner zweiten Betriebswoche erzielte das Restaurant laut Koykan den höchsten Umsatz innerhalb der gesamten Kette.

Österreich als nächster Markt

Nun soll die Expansion weitergehen. Neben neuen Restaurants in Zagreb, Rijeka, Brünn und Ljubljana führt Koykan Gespräche mit potenziellen Partnern in Österreich und Großbritannien. Bis Ende 2030 sollen insgesamt 145 Restaurants entstehen, vier Jahre später sollen es rund 300 sein.

Das Konzept bezeichnet Koykan selbst als „Fast Casual Street Food“. Auf der Karte stehen unter anderem Bowls, Wraps, Salate, Falafel und Ćevapi, die frisch auf Bestellung zubereitet werden. Das Grundsortiment bleibt in allen Märkten ähnlich, angepasst werden unter anderem Schärfegrad, Portionsgrößen, Getränkeangebot und saisonale Ergänzungen.

Hinter der Expansion steht ein Franchise-Modell, bei dem Partner neben Marke und Betriebshandbuch auch Technologie, Lieferkette, Ausstattung sowie Unterstützung bei Recruiting und Eröffnung erhalten. Für einen neuen Standort kalkuliert Koykan im Schnitt mit einer Investition von rund 400.000 Euro.

Wann und wo das erste österreichische Koykan eröffnen könnte, steht derzeit noch nicht fest. Klar ist aber: Österreich ist Teil der nächsten Expansionsphase – und die Suche nach passenden Partnern läuft bereits.

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