Genuss trifft Erlebnis im Rhythms

Avatar photo Ines Brunner

Im Jaz in the City Vienna wird das Rhythms neu gedacht: Noch bis Ende Jänner steht das Restaurant für moderne Küche, saisonale Specials und urbane Abende mit Musik. Und auch in den kommenden Monaten wartet noch einiges – von einer eigenen Steakkarte im Oktober bis zu Ripperl-Specials im November. Ab 2027 beginnt dann eine neue Phase mit The Feast, immersivem Entertainment Dining und einem stärkeren Zusammenspiel aus Kulinarik und Erlebnis.

Das Rhythms im Jaz in the City Vienna war schon bisher mehr als nur ein klassisches Hotelrestaurant. Lokale österreichische Produkte treffen hier auf internationale Einflüsse, dazu kommen Sharing-Gerichte, Live-Musik, DJs, Dance Nights und Afterwork-Events. Die Idee dahinter: Der Abend soll nicht beim Essen enden, sondern möglichst fließend in Musik und Nachtleben übergehen.

Aktuell ist das Restaurant von Mittwoch bis Samstag von 17:00 bis 23:00 Uhr geöffnet, die Küche bis 22:00 Uhr. Diese Phase läuft noch bis 30. Jänner 2027 – danach beginnt für das Rhythms ein neues Kapitel.

Moderne Küche mit österreichischer Basis

Bis dahin bleibt das Rhythms ein unkomplizierter Ort für Dinner in urbaner Atmosphäre. Auf der Karte stehen vertraute Gerichte ebenso wie modernere Kombinationen: etwa Beef Tatar mit gebeiztem Eidotter und Senfkaviar, Wiener Schnitzel vom Kalb, Rindsroulade, Lachsforelle oder veganes Risotto.

Auch beim Dessert bleibt man österreichischen Klassikern treu – unter anderem mit Kaiserschmarrn und einer Variation vom Apfel.

Noch dieses Jahr warten besondere Specials

Bevor 2027 die neue Ära beginnt, setzt das Rhythms in den kommenden Monaten noch einmal gezielt auf saisonale Genussmomente.

Im Oktober steht eine eigene Steakkarte im Mittelpunkt. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Varianten – vom Kalbsrücken über Filet und Ribeye bis hin zu Duroc-Schopf und Lachs.

Im November folgt dann eine eigene Ripperlkarte. Serviert werden unter anderem BBQ Short Ribs, klassische Spareribs und würzig-fruchtige Varianten.

Damit bleibt das Rhythms auch in den letzten Monaten vor der Neuausrichtung abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Gründe für einen Besuch.

Ab 2027: Dinner wird zur Show

Mit dem neuen Jahr wird dieser Ansatz deutlich weitergedacht.

Ab Februar soll The Feast einen zentralen Platz im Rhythms einnehmen. Das Konzept verbindet ein mehrgängiges Dinner mit 3D-Projektionen, Storytelling und Entertainment direkt am Tisch.

Hinter The Feast stehen das Künstlerkollektiv Skullmapping und 2Spicy Entertainment. Skullmapping zählt zu den Pionieren im Bereich 3D Projection Mapping und entwickelte unter anderem auch Le Petit Chef.

Bei The Feast wird der Tisch selbst zur Bühne.

Die Gäste tauchen in die Geschichte der Famille De La Veine ein – einer Familie von Spitzenköchen, hinter deren eleganter Fassade sich zunehmend Konflikte und Geheimnisse zeigen. Zwischen dem traditionsbewussten Patriarchen Auguste und seiner rebellischen Enkelin Camille entwickelt sich im Laufe des Abends eine Geschichte, die sich unmittelbar über Projektionen auf dem Tisch entfaltet.

Kulinarik und Handlung laufen dabei parallel: Die einzelnen Gänge greifen Teile der Geschichte auf und werden so zu einem Bestandteil der Inszenierung. Das Dinner wird dadurch weniger zu einem klassischen Restaurantbesuch als zu einer Mischung aus Menü, Theater und digitaler Show.

Drei Menüs für ein Erlebnis

Auch kulinarisch soll The Feast auf unterschiedliche Gäste eingehen.

Geplant sind drei Menüvarianten. Neben einem klassischen Menü mit Beef Tatar, Schweinsfilet und Kalbsrücken gibt es eine vegetarische Variante sowie ein exklusiveres Menü mit unter anderem Trüffel und Wagyu Steak. Den Abschluss bildet jeweils ein Passionsfrucht-Tiramisu.

Damit entsteht ein Format, bei dem nicht mehr nur die einzelnen Gerichte im Mittelpunkt stehen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Küche, Inszenierung und Geschichte.

Mehr Erlebnis, weniger klassisches Restaurant

The Feast soll das Rhythms künftig vor allem von Februar bis Mai sowie von September bis Dezember prägen. Ergänzend bleiben ausgewählte Plätze für À-la-carte-Gäste vorgesehen.

Damit verändert sich auch die Rolle des Restaurants innerhalb des Jaz in the City Vienna. Statt eines reinen Dinner-Lokals entwickelt sich das Rhythms stärker zu einer Bühne für unterschiedliche Formate.

Neben The Feast sind weiterhin Events, Salsa-Abende und größere Veranstaltungen geplant. Dazu kommen Formate wie Weihnachtsfeiern, Rätsel- und Krimidinner sowie weitere kulinarische Veranstaltungen.

Gerade diese Mischung könnte künftig zum eigentlichen Charakter des Rhythms werden: essen, erleben, weiterziehen – ohne dafür den Ort wechseln zu müssen.

Ein neues Kapitel für das Rhythms

Bis Ende Jänner bleibt also noch Zeit, das Rhythms in seiner bisherigen Form zu erleben – und mit Steak im Oktober und Ripperln im November stehen davor noch zwei besondere saisonale Schwerpunkte auf dem Programm.

Danach beginnt eine deutlich experimentellere Phase.

Mit The Feast rückt nicht nur ein neues Dinnerformat ins Zentrum, sondern eine grundsätzlich andere Idee davon, was ein Restaurantabend sein kann. Küche wird mit Storytelling verbunden, der Tisch zur Projektionsfläche und das Dinner selbst zum Teil einer Show.

So entwickelt sich das Rhythms vom klassischen Restaurant zunehmend zu einem Ort, an dem Kulinarik und Entertainment miteinander verschmelzen.

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