An der Ecke Gumpendorfer/Hofmühlgasse eröffnete heute Mariahilfs neuester Specialty Coffee Spot: Josua Coffee bezog die Räumlichkeiten des ehemaligen Cafés und Concept Stores Apa-to.
Nach einer Phase der Zwischennutzung und Pop-ups wird aus dem Ort nun ein klar positionierter Specialty Coffee Shop. Die Einrichtung erinnert zwar noch an früher, aber Konzept und Inhaber sind neu. Die naturfarbene Bar und die prominente Wand mit Regalflächen blieb erhalten, Betreiber Josh hat Vintage Möbel von Carla, Bilder von Freunden und persönliche Interior Gegenstände ergänzt.

Eröffnung mit Experimentierphase
Geöffnet ist aktuell von 7.30 bis 16 Uhr, vorerst als Testlauf. „Ich werde jetzt einen Monat mit diesen Eröffnungszeiten experimentieren“, erklärt der neue Inhaber Josh. Möglich seien kleinere Anpassungen, etwa ein Start um 8 Uhr oder ein längerer Nachmittag. Jetzt ist erst mal Reinkommen und Beobachten angesagt.

Vom Barista zum eigenen Lokal
Josh bringt mehr als vier Jahre Erfahrung als Barista mit, dazu Stationen in der Gastronomie – von Cateringjobs bis zur Eventarbeit. Aufgewachsen ist er in Rumänien auf einem biologischen Bauernhof, der auch touristisch genutzt wurde. „Ich habe schon immer sehr viel mit Menschen zu tun gehabt“, sagt er. Josua Coffee ist sein erstes eigenes Lokal in Wien.

Der Schritt in die Selbstständigkeit kam über Pop-ups: „Bis Ende des letzten Jahres habe ich fast jeden Monat ein oder zwei Pop-Ups gemacht.“ Oft gemeinsam mit befreundeten Produzent:innen – etwa für Pastries oder Keramik. Diese Kooperationen prägen auch das neue fixe Konzept.
Fokus auf Kaffee
Kulinarisch bleibt es einfach. Eine richtige Küche gibt es nicht, deshalb soll das Essensangebot überschaubar bleiben. Hausgemachte Kuchen und Macarons gibt es bereits, in Zukunft wären pikante Snacks angedacht, etwa belegte Brote oder Focaccia, dazu Aufstriche. Der Schwerpunkt liegt klar auf Getränken: Specialty Coffee, Matcha sowie kreative Drinks wie ein Wildberry Espresso Tonic. Demnächst plant Josh auch Kombucha anzubieten, idealerweise selbstgemacht. Den Kaffee bezieht Josh hauptsächlich von Echo, einer Kaffeerösterei am Bodensee. „Auf der Hauptmühle ist aktuell die Sorte Allegro, von Echo. Brasilianisch, leicht geröstet, aber auch ein bisschen funky. Auf der zweiten Mühle habe ich noch die Bohnen von C SOL aus Steyr. Erst vor kurzem entdeckt, aber schmeckt mir richtig gut”, erzählt Josh. Das Motto lautet sowieso: Der beste Kaffee ist der, der dir am besten schmeckt.

Mehr als ein Coffeeshop: Community & Events
Der Raum soll künftig auch für Events, Workshops und Kooperationen genutzt werden. Anfragen dazu gibt es bereits. Ein offizielles Opening des Coffee Shops ist für Ende Februar geplant. „Ich liebe Events und Kooperationen“, sagt Josh. Von Brunches bis zu kleineren Rave-Formaten sei vieles denkbar. Was passt und Leute zusammenbringt.

Der Community-Gedanke spielt für Josh eine große Rolle. Über Social Media, insbesondere Instagram, hat er seine Journey dokumentiert. „Ich liebe es, die Leute aus dem Internet dann im echten Leben zu treffen“, sagt er. Genau dafür seien die Pop-ups ursprünglich gedacht gewesen – und genau das soll nun im neuen Lokal weiterleben.
Hofmühlgasse 25, 1060 Wien
Soft Opening seit 20.1.












