Japanische Restaurants gibt es in Wien mittlerweile viele. Ein pflanzliches Izakaya hingegen ist nach wie vor eine Seltenheit. Genau diese Lücke möchte SUSURU in der Kirchengasse schließen. Das neue Lokal verbindet japanische Wirtshauskultur mit einer komplett pflanzenbasierten Küche.
Die Idee entstand aus der Begeisterung für Japan und insbesondere für die Atmosphäre klassischer Izakayas. „Alles begann mit unserer Liebe zur japanischen Kultur, vor allem zur gemütlichen Atmosphäre eines traditionellen Izakayas, wo Menschen zusammenkommen, Geschichten austauschen und gemeinsam gutes Essen und Getränke genießen“, erzählt Betreiber Ming Ying.

Um das Konzept zu entwickeln, arbeitete das Team mit erfahrenen japanischen Köchen zusammen. Die Verkostung ihrer pflanzlichen Gerichte wurde schließlich zum Schlüsselmoment.
Wir waren wirklich überrascht von der Qualität der pflanzlichen Kreationen. Geschmack, Texturen und das gesamte Erlebnis haben unsere Sicht auf pflanzliche Küche völlig verändert. Wir hätten nie gedacht, dass sie so köstlich und sättigend sein kann.
Aus dieser Erfahrung entstand die Idee eines pflanzlichen Izakayas. Gleichzeitig sieht das Team darin einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und einem bewussteren Lebensstil. „Wir glauben, dass ein geringerer Fleischkonsum sowohl positive Auswirkungen auf die Umwelt als auch auf die Gesundheit haben kann. Mit unserem pflanzlichen Konzept können wir köstliches Essen anbieten und gleichzeitig zu einem nachhaltigeren Lebensstil beitragen.“
Bereits der Name verrät, worum es im Lokal geht: SUSURU bedeutet auf Japanisch „schlürfen“. „Wir haben uns für den Namen entschieden, weil er genau das entspannte und authentische Esserlebnis widerspiegelt, das wir schaffen möchten“, sagt Ming Ying. Während das Schlürfen von Ramen in Japan ganz selbstverständlich sei und sogar als Zeichen des Genusses gelte, seien viele Menschen in Europa dabei noch zurückhaltend. „Wenn Ihnen die Ramen schmecken, dürfen Sie sie bei uns gerne laut schlürfen – wir verstehen das als Kompliment.“
Dass die Gerichte trotz pflanzlicher Zutaten authentisch schmecken, verdankt SUSURU seinen japanischen Küchenchefs. „Sie verstehen sowohl die traditionelle japanische Küche als auch moderne pflanzliche Kochkunst. Sie schaffen es, die Aromen und den Geist klassischer Izakaya-Gerichte mit pflanzlichen Zutaten nachzubilden.“ Das Ergebnis überrasche viele Gäste. „Es fühlt sich manchmal fast wie Magie an.“
Obwohl Wien derzeit einen regelrechten Boom japanischer Restaurants erlebt, sieht das Team sein Alleinstellungsmerkmal nicht nur in der Küche. „Es geht für uns nicht nur um das Essen. Wir möchten einen warmen, einladenden Ort schaffen, an dem Menschen entspannen, gemeinsam essen und trinken und schöne Erinnerungen schaffen können.“ Die Kombination aus gemütlicher Izakaya-Atmosphäre und pflanzlichem Konzept mache SUSURU besonders.

Wer zum ersten Mal ein Izakaya besucht, sollte laut Ming Ying mit drei Gerichten starten: dem SUSURU Karaage, dem SUSURU Salad und Oden. „Diese Gerichte zeigen unterschiedliche Seiten japanischer Wohlfühlküche und eignen sich perfekt zum Teilen.“ Dazu empfiehlt sie den Flying Sake. Er sei „unterhaltsam, unvergesslich und der perfekte Einstieg in das SUSURU-Erlebnis“.
Mo–Fr 12:00–15:30 Uhr & 17:00–22:00 Uhr, Sa 12:00–22:00 Uhr. Sonntag geschlossen.
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