Ein Tag im Leben von Philip Paetsch (24), stellvertretender Restaurantleiter im ALMANAC PALAIS VIENNA.
Wenn Philip Paetsch um 9 Uhr Dienstbeginn hat, steht er gegen 7 oder 7.30 Uhr auf. Er startet ruhig in den Tag, checkt WhatsApp und E-Mails, frühstückt eine Kleinigkeit und fährt dann mit der Bahn in die Arbeit. Er wohnt außerhalb der Innenstadt, sein Arbeitsweg gehört längst zur Routine.

Erst ins Büro, dann sofort ins Restaurant
Im Hotel angekommen, geht Philip zuerst ins Büro, legt seine Sachen ab, zieht sich um und schaut dann direkt ins Restaurant. „Ich komme zur Arbeit und gehe dann eigentlich immer direkt ins Restaurant und schaue, ob da alles passt.“ Er prüft, ob alles läuft, ob seine Mitarbeiter:innen Unterstützung brauchen und ob Fragen offen sind. Wenn Hilfe nötig ist, bleibt er gleich unten. Wenn es ruhig ist, beginnt er mit den E-Mails.
80 Prozent Operative, 20 Prozent Organisation
Philip Paetsch verbringt den Großteil seines Tages im operativen Geschäft. Er unterstützt sein Team beim Service, trägt Essen an die Tische, räumt ab und kümmert sich parallel um Reservierungen und Anfragen. Dazwischen schaut er durchs Haus, organisiert Bestellungen, achtet auf Vorräte und behält die Weinkarte im Blick. Er schätzt das Verhältnis auf 80 Prozent Operative, 20 Prozent Administration. Trotzdem bleibt er immer in der Nähe des Restaurants, falls plötzlich viele Gäste gleichzeitig kommen.

Menschen glücklich machen
Am meisten liebt Philip den Kontakt mit Gästen. Für ihn liegt der Reiz des Berufs darin, Menschen eine gute Zeit zu bereiten. Im besten Fall kommen sie mit schlechter Laune und gehen mit einem guten Gefühl wieder hinaus. Genau das macht für ihn gutes Gastgebersein aus: präsent sein, aufmerksam bleiben, Stimmung schaffen.
Kommunikation ist bei uns im Beruf eigentlich das Wichtigste.
Viele Wünsche, viel Kommunikation
Die größte Herausforderung sieht er in den unterschiedlichen Erwartungen der Gäste. Im Hotel treffe ein internationales Publikum aufeinander, sagt Philip, und fast jede:r habe andere Wünsche. Gerade an voll belegten Tagen fordere das das ganze Team. Dazu kommt: Man müsse ständig erreichbar sein, schnell reagieren und intern wie extern sauber kommunizieren. „Kommunikation ist bei uns im Beruf eigentlich das Wichtigste.“
Kein halber Einsatz
Ein normaler Arbeitstag dauert bei Philip acht bis zehn Stunden, bei Veranstaltungen auch länger. Bevor er geht, kontrolliert er die Sauberkeit im Restaurant, bereitet alles für den Frühdienst vor und beantwortet seine E-Mails. Niemand soll auf eine Rückmeldung warten müssen.
Dass er in der Hotellerie gelandet ist, sieht er nicht als Zufall. Für ihn ist das kein Beruf für halbe Sachen. „Entweder man ist für diesen Job geschaffen und macht ihn wirklich mit Leidenschaft – oder man macht ihn halt nicht.“ Trotz aller Anforderungen würde er sich jederzeit wieder dafür entscheiden. Denn auch wenn die Büroarbeit dazugehört: „Eigentlich ist das operative Geschäft am Gast das Spannendste von uns“, ist er sicher.
inklusive Donnersmarkt Restaurant & Bar und Elias Coffee Shop
Parkring 14-16, 1010 Wien












