Steckt der Wein in einer Krise? Genau diese Frage steht im Raum – und genau darauf liefert das SOMM.BOOK 2026 klare, unverstellte Antworten. Mehr als 30 der besten Sommelièren und Sommeliers Österreichs kommen zu Wort und geben einen direkten Einblick in das, was die Branche aktuell bewegt.
Mit dabei sind einige der prägendsten Namen der heimischen Gastronomie: von René Antrag (Steirereck) über Ivanna Kuspita (Oak107), Sebastian Gabriel (Coburg) bis hin zu Alexander Koblinger (Döllerer) und Kathi Gnigler (Bootshaus). Ihre Beiträge sind keine theoretischen Abhandlungen, sondern kommen direkt aus dem Alltag.
Was dabei deutlich wird: Die Anforderungen haben sich verändert. Wein verkauft sich nicht mehr von selbst. Wer heute erfolgreich sein will, braucht mehr als Fachwissen – gefragt sind Persönlichkeit, Storytelling und eine klare Linie im Verkauf. Ivanna Kuspita, Sommelière im Michelin & Gault Millau prämierten Steakrestaurant Oak107:
Die Zukunft liegt nicht im Festhalten an alten Regeln, sondern im Mut sie neu zu interpretieren. Denn guter Rotwein ist kein fertiges Konzept, er ist in Bewegung. Darum müssen auch wir flexibel bleiben – und Rotwein die Bühne geben die er verdient!
Parallel dazu erscheint auch die neue KALK&KEGEL-Liste der besten Weingüter Österreichs. Rund 70 Top-Sommeliers haben gewählt, 175 Winzerinnen und Winzer haben es auf die Liste geschafft. Auffällig: Ein Großteil arbeitet biologisch oder biodynamisch – ein klares Zeichen für die Richtung, in die sich die Branche entwickelt.
Mehr als 70 dieser Betriebe werden im SOMM.BOOK ausführlich porträtiert. Dazu kommen rund 500 Weinempfehlungen inklusive Kostnotizen. Das ist keine lose Sammlung, sondern eine kuratierte Auswahl, die Orientierung gibt und gleichzeitig Lust macht, Neues zu entdecken.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgt die neue „geheime“ Produzentenliste der Sterneköche. Mehr als 100 Sterne- und Haubenköche aus allen Bundesländern wurden nach ihren persönlichen Empfehlungen gefragt. Herausgekommen ist eine Liste von 103 Betrieben – von bekannten Namen bis hin zu echten Geheimtipps.
Die Kriterien sind klar: höchste Qualität, nachhaltiger Umgang mit Böden und Ressourcen, Respekt gegenüber Tieren und ein wertschätzender Umgang mit Menschen. Genau diese Haltung zieht sich konsequent durch das gesamte Buch.
Pöcheim-Pech bringt den Anspruch auf den Punkt:
Damit wird das neue SOMM.BOOK 2026 zum universellen und unverzichtbaren Nachschlagewerk für die gesamte österreichische Gastronomie. Kein anderes Buch listet diese enorme Qualität von Winzern, Lebensmittel-Produzenten und Händlern so kompakt auf – mit hunderten Adressen, Verkostungstipps sowie Kommentaren der besten Sommeliers des Landes zur Lage der Branche.
Unterm Strich ist das SOMM.BOOK 2026 genau das, was die Branche aktuell braucht: ein klar strukturiertes, inhaltlich starkes und praxisnahes Werkzeug – und gleichzeitig eine Momentaufnahme auf sehr hohem Niveau. Wer sich mit Wein, Einkauf und Verkauf in der Gastronomie beschäftigt, wird daran kaum vorbeikommen.

Fotocredits: Katharina Wocelka












