Franz Bernthaler über Sommerfrische

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Die Menschen suchen heute keine zwei Wochen Urlaub mehr, sie suchen viele kleine Auszeiten.

Im Gespräch über die Neue Wiener Sommerfrische, veränderte Reisegewohnheiten und die Sommergenusswochen 2026.

Mit der Initiative „Neue Wiener Sommerfrische“ möchte die Culinarius Gruppe den Wiener
Sommer neu denken. Gemeinsam mit den Sommergenusswochen, die von 6. bis 12. Juli stattfinden, soll gezeigt werden, dass Erholung, Genuss und Urlaubsgefühl nicht zwingend eine Reise ans Meer benötigen. Wir haben mit Franz Bernthaler, Geschäftsführer der Culinarius Gruppe, über die Idee hinter dem Projekt gesprochen.

Jetzt die Sommergenusswoche entdecken und Plätze reservieren.

Herr Bernthaler, warum braucht Wien eine Neue Wiener Sommerfrische?

Weil sich die Menschen verändert haben. Wir beobachten seit einigen Jahren, dass Reisen teurer geworden ist und viele Menschen bewusster mit ihrer Freizeit umgehen. Gleichzeitig sehen wir, dass viele Wienerinnen und Wiener ihre eigene Stadt neu entdecken. Sie suchen nicht nur den großen Jahresurlaub, sondern viele kleine Auszeiten zwischendurch. Genau daraus ist die Idee der Neuen Wiener Sommerfrische entstanden.

Was verstehen Sie unter Sommerfrische im Jahr 2026?

Früher ist man für die Sommerfrische wochenlang aufs Land gefahren. Heute kann Sommerfrische auch mitten in der Stadt stattfinden. Ein Abend am Wasser, ein Dinner auf einer Rooftop-Terrasse, ein schöner Schanigarten, ein Konzert oder ein gutes Glas Wein mit Freunden. Die Menschen suchen Entschleunigung, Genuss und besondere Momente. Dafür muss man nicht zwingend verreisen.

Ihr Leitspruch lautet „3 Stunden statt 2 Wochen“. Was steckt dahinter?

Natürlich ersetzt ein Abend in Wien keinen großen Urlaub. Aber wir glauben, dass Lebensqualität oft in den kleinen Dingen liegt. Wenn man nach einem anstrengenden Arbeitstag drei Stunden lang abschalten, genießen und den Alltag vergessen kann, dann hat das einen enormen Wert. Genau dieses Gefühl möchten wir sichtbar machen.

Welche Rolle spielt die Gastronomie dabei?

Eine sehr große. Gastronomie ist heute weit mehr als Essen und Trinken. Restaurants, Bars, Cafés und Schanigärten sind Orte der Begegnung. Hier entstehen Erinnerungen, hier treffen Menschen zusammen. Gerade Wien hat mit seiner einzigartigen Mischung aus Kulinarik, Kultur und Lebensgefühl beste Voraussetzungen, um diese neue Form der Sommerfrische zu leben.

Sie haben bei der Präsentation auch von einem veränderten Gästeverhalten gesprochen. Was beobachten Sie konkret?

Viele Menschen konsumieren heute bewusster. Sie überlegen genauer, wofür sie ihr Geld ausgeben. Gleichzeitig sind sie bereit, für besondere Erlebnisse Geld in die Hand zu nehmen. Das sehen wir in der Gastronomie genauso wie im Tourismus. Die Gäste suchen Qualität, Atmosphäre und Authentizität. Sie wollen etwas erleben und nicht nur konsumieren.

Welche Bedeutung haben die Sommergenusswochen innerhalb dieser Initiative?

Die Sommergenusswochen sind der erste große Höhepunkt der Neuen Wiener Sommerfrische. Sie machen die Idee für die Menschen unmittelbar erlebbar. Innerhalb einer Woche zeigen 65 Restaurants die ganze Vielfalt der Wiener Gastronomie, von der klassischen Wiener Küche über moderne Genusskonzepte bis hin zur Spitzengastronomie.

Was macht die Sommergenusswochen besonders?

Dass sie Kulinarik auf hohem Niveau für viele Menschen zugänglich machen. Mittagsmenüs gibt es bereits ab 19,90 Euro, Abendmenüs ab 39,50 Euro. Gleichzeitig erhalten Gäste die Möglichkeit, neue Lokale kennenzulernen oder Restaurants zu besuchen, die vielleicht schon lange auf ihrer persönlichen Wunschliste stehen. Das ist Genuss ohne Berührungsängste.

Welche Rolle spielen die teilnehmenden Betriebe?

Sie sind die eigentlichen Botschafter der Neuen Wiener Sommerfrische. Ob Schanigarten, Rooftop-Lokal, Restaurant am Wasser oder klassisches Wiener Gasthaus. Sie alle zeigen, wie vielfältig Wien als Genussstadt geworden ist. Genau diese Vielfalt möchten wir sichtbar machen.

Ist die Neue Wiener Sommerfrische als einmalige Aktion gedacht oder als langfristiges Projekt?

Ganz klar langfristig. Wir sehen darin weit mehr als eine Kampagne. Es ist eine neue Sichtweise auf den Wiener Sommer. Wien hat alles, was Menschen heute suchen: Genuss, Kultur, Lebensqualität und einzigartige Orte. Diese Stärken wollen wir künftig noch stärker in den Mittelpunkt stellen.

Was wünschen Sie sich für den Sommer 2026?

Dass die Menschen Wien wieder bewusster erleben. Dass sie neue Orte entdecken, Freunde treffen, genießen und sich Zeit für sich selbst nehmen. Wenn wir es schaffen, dass jemand nach einem Abend in einem Wiener Restaurant nach Hause geht und sagt: „Das hat sich angefühlt wie ein kleiner Urlaub“, dann haben wir unser Ziel erreicht.

Alle teilnehmenden Restaurants und Reservierungsmöglichkeiten finden Sie auf der Website der Sommergenusswochen.

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