Unsere Top 5: Innenhöfe in Wien

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©Der Stasta

Versteckte Gastgärten, grüne Rückzugsorte und besondere Sommerplätze: Diese fünf Wiener Innenhöfe laden zum Genießen unter freiem Himmel ein.

Mitten in Wien gibt es Orte, die man von der Straße aus kaum vermuten würde. Hinter alten Fassaden, durch schmale Durchgänge oder am Ende eines unscheinbaren Hauseingangs öffnen sich Innenhöfe, in denen der Trubel der Stadt plötzlich ein Stück weiter weg wirkt.

Innenhöfe sind die ruhigere Seite des Wiener Sommers. Was diese Plätze so besonders macht, ist ihre geschützte Atmosphäre. Zwischen begrünten Mauern, alten Bäumen und liebevoll gedeckten Tischen entsteht ein Rückzugsort, der sich mitten in der Stadt beinahe wie eine kleine Auszeit anfühlt.

Wir haben für Sie fünf Adressen herausgesucht, deren Innenhöfe zu den schönsten Sommerplätzen der Stadt zählen.

Pichlmaiers zum Herkner

Dornbacherstraße 123, 1170 Wien

Begrünter Innenhof von Pichlmaiers zum Herkner in Wien-Hernals mit gedeckten Tischen und schattigen Sitzplätzen.
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Zwei Ebenen, alte Mauern und überraschend viel Grün: Der Innenhof von Pichlmaiers zum Herkner gehört zu jenen Orten, die man hinter der Fassade in der Dornbacher Straße kaum erwarten würde. Unten sitzt man geschützt zwischen Haus und Garten, einige Stufen weiter oben öffnet sich eine zusätzliche Terrasse. Ein Sommerplatz, der mitten in Hernals beinahe sein eigenes kleines Grätzel bildet.

Was auf den Tisch kommt, passt zu dieser besonderen Mischung aus Wiener Tradition und zeitgemäßer Gastlichkeit. Pichlmaiers zum Herkner steht für österreichische Küche mit eigenständiger Handschrift, saisonalen Produkten und Gerichten, die vertraut wirken, ohne vorhersehbar zu sein. Dazu kommen eine sorgfältig zusammengestellte Weinkarte und ein Service, der wesentlich dazu beiträgt, dass aus einem Essen schnell ein langer Abend wird.

Gerade an warmen Tagen zeigt sich, warum der Innenhof zu den schönsten der Stadt zählt. Er ist groß genug für gesellige Runden und gleichzeitig verwinkelt genug, um seinen persönlichen Charakter zu bewahren. Wer einen Platz sucht, an dem Wiener Küche, grüne Umgebung und echte Gastgeberkultur zusammenkommen, ist hier richtig.

Der Stasta

Lehmanngasse 11, 1230 Wien

Begrünter Innenhof des Restaurants Der Stasta in Wien-Liesing mit Bäumen, bepflanzten Beeten, Sonnenschirmen und Gastgartentischen.
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Ein Innenhof, der sich eher wie ein kleiner Garten anfühlt: Beim Der Stasta sitzt man zwischen alten Bäumen, sorgfältig angelegten Beeten und großzügig verteilten Tischen. Die dichte Bepflanzung und die geschützte Lage schaffen einen ruhigen Platz, der deutlich mehr ist als nur eine Terrasse hinter dem Haus. Gerade im Sommer wird daraus eine grüne Adresse, für die sich der Weg nach Liesing lohnt.

Kulinarisch trifft hier Wiener Wirtshauskultur auf Haubenküche. Der traditionsreiche Familienbetrieb verbindet vertraute Klassiker mit einer zeitgemäßen Handschrift, saisonalen Produkten und einem hohen Qualitätsanspruch. Ob zum Mittagessen im Schatten oder für ein ausgedehntes Dinner, die Küche hält mit dem besonderen Rahmen des Innenhofs mit.

Gerade weil man ihn von außen kaum vermuten würde, wirkt der Innenhof wie ein kleines verstecktes Juwel in Liesing. Zwischen alten Bäumen, Haubenküche und entspannter Atmosphäre zeigt sich Wien hier von einer besonders angenehmen Seite.

Rascal

Dominikanerbastei 15, 1010 Wien

Historischer Innenhof des Rascal in der Alten Post in Wien mit moderner Gastronomie und beleuchteter Hoffassade.
©Rascal

Historische Architektur, ein geschützter Innenhof und eine Kulisse, die sich nach Sonnenuntergang vollkommen verändert: Das Rascal befindet sich in der Alten Post, einem denkmalgeschützten Gebäude aus der Kaiserzeit, das heute historische Substanz mit modernem Design verbindet. Hinter der prachtvollen Fassade öffnet sich ein Innenhof, der mitten im ersten Bezirk überraschend viel Abstand zum Trubel der Innenstadt schafft.

Kulinarisch begleitet das Rascal seine Gäste vom Frühstück und Kaffee über Lunch und Dinner bis zum Cocktail am späteren Abend. Österreichische und mitteleuropäische Klassiker werden zeitgemäß interpretiert, saisonale Zutaten und europäische Einflüsse prägen die Karte. Auch Gerichte zum Teilen spielen im Konzept eine wichtige Rolle.

Nach Einbruch der Dunkelheit wird der Innenhof selbst zur Bühne: Im Rahmen des Museum of Change verwandeln Licht, Klang und KI-generierte Projektionen die historische Hoffassade in eine wechselnde Kunstinstallation. Die Inszenierung beginnt täglich bei Sonnenuntergang und wird saisonal an die Lichtverhältnisse angepasst, ein Detail, das den Innenhof besonders am Abend zu einer außergewöhnlichen Adresse macht.

Stöckl im Park

Prinz-Eugen-Straße 25, 1030 Wien

Weitläufiger Gastgarten des Stöckl im Park in Wien mit alten Bäumen, schattigen Sitzplätzen und Restaurantterrasse
©Stöckl im Park

Das Stöckl im Park liegt direkt neben dem Belvedere und fühlt sich dennoch wie ein kleiner Ausflug ins Grüne an. Der weitläufige Gastgarten ist von alten Bäumen umgeben und verbindet den historischen Pavillon mit einer modernen Restaurantbrauerei.

Auf der Karte stehen Wiener Küche und regionale Gerichte, dazu kommt Bier aus der hauseigenen Brauerei. Dank seiner großzügigen Gestaltung eignet sich der Garten sowohl für ein Mittagessen nach einem Spaziergang durch den Park als auch für gesellige Sommerabende. Ein unkomplizierter Genussplatz, an dem Stadt, Natur und Wiener Gastlichkeit besonders selbstverständlich zusammenfinden.

Glacis Beisl

Museumsplatz 1, 1070 Wien

Begrünter Gastgarten des Glacis Beisl im Wiener MuseumsQuartier mit schattigen Sitzplätzen unter alten Bäumen.
©Glacis Beisl

Mitten im MuseumsQuartier und dennoch gut verborgen: Der Garten des Glacis Beisl liegt abseits der großen Plätze, umgeben von alten Mauern und dichtem Grün. Unter hohen Bäumen und zwischen üppiger Bepflanzung entsteht ein sommerlicher Rückzugsort, der nur wenige Schritte vom Trubel des siebten Bezirks entfernt liegt und sich trotzdem angenehm abgeschirmt anfühlt.

Auf den Tisch kommt klassische Wiener Küche, vom Bio-Rindsgulasch über Grammelknödel und Krautfleckerl bis zum Wiener Schnitzel. Ergänzt wird die feste Karte durch saisonal wechselnde Gerichte und eine umfangreiche Weinauswahl, bei der auch Bio- und Demeterweine eine wichtige Rolle spielen.

Besonders schön ist der Garten als kulinarische Pause rund um einen Besuch im MuseumsQuartier, am Spittelberg oder im Volkstheater. Wer die versteckte Stiege in der Breiten Gasse nimmt, findet dahinter einen jener Wiener Gastgärten, die man beim ersten Mal fast zufällig entdeckt und danach gerne wieder besucht.

Noch mehr Lust auf Draußensitzen? In unseren Top 5 Schanigärten in Wien zeigen wir fünf weitere Plätze, an denen sich der Wiener Sommer besonders gut genießen lässt.

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