Imperial Riding School – was kann das BBQ des Elstar?

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BBQ vom Profi in der Imperial Riding School.

Das zur Mariott-Gruppe zählende Hotel spielt in Sachen Ausstattung & Design ganz oben mit. Aber gilt das auch für die neue BBQ-Schiene des Hotel Restaurants Elstar? Genuss-Autor Marko Locatin hatte Steak, Thunfisch & Champagner.

Mit rund 2.000 Quadratmetern verfügt das Hotel über Wiens größten innerstädtischen Gastgarten. Im dessen Zentrum wurzelt eine steinalte Platane, daneben befindet sich ein ovalförmiger offener Barbereich mit zwei Grillstationen. Beim Kick-off der diesjährigen BBQ-Saison sorgten nicht nur ein DJ für gute Stimmung, sondern auch die Speisen. Die ausgelösten Hühnerteile, herzhaft mariniert und rauchig angegrillt, waren ein gelungener Auftakt. Es folgte Thunfisch mit einer orangigen Vinaigrette – erfrischend und leicht. Nicht neu, aber auch gut: Feta plus Melone. Den gewünschten Garpunkt trifft Executive Chef Max Max Kischnick – der hier meist selbst am Posten steht – routiniert und konzentriert bei feinem Grillgut von Rib-Eye bis Tomahawk-Steak.

Doch Halt, der Mensch lebt angeblich nicht nur von Fleisch alleine (es gibt auch ein pflanzliches Steak!), ergänzt wird das Angebot durch Beilagen wie Double Baked Potato mit Cheddar und Sour Cream (Richtig gut), grünen Spargel, Maiskolben, Grillgemüse mit Feta, saisonalen Blattsalat und Coleslaw. Dazu Saucen – von Chimichurri und BBQ-Sauce über Aioli und Kräuterbutter bis hin zu fruchtig-scharfen Mango-Habanero-Salsa (Empfehlung!). In Sachen Dessert stehen gegrillte Ananas, diverse Knödel und einiges mehr auf der Karte.

Thunfisch. Bild: Marko Locatin

Fazit

Gewiss, Barbecue wird hier nicht neu erfunden – doch das war auch nicht die Absicht. Vielmehr ist der Garten des Elstar ein lauschiger Ort zum entspannten Verweilen, wo man fein essen und trinken kann. Bestellt wird à la carte, was zum stilvoll gestalteten Luxushotel auch deutlich besser passt als potentiell aufgetürmte Teller von Buffet. Als Weinpartner fungierte das Weingut Hillinger, vertreten durch die junge Generation – wobei „Jack“ einen tadellosen Job machte. Ich nahm einen Pinot –der ganz in Ordnung war.

Tomahawk-Steak mit spiciger Mayo. Bild: Marko Locatin

Tipp: Zum Ausklang empfiehlt sich ein Besuch der gut sortierten Hotelbar. Als Hauschampagner wird Ayala ausgeschenkt. Ebenfalls empfehlenswert: Klassische Drinks, Beispiel: Negroni. Und jeden Donnerstag spielt’s eine Dj-Line.

Imperial Riding School
The Elsar BBQ

Do – Sa 17.00– 21.00
Ungargasse 60
1030 Wien
info@imperialridingschool-vienna.com
www.imperialrindingschool.com

Marko Locatin, Autor dieses Artikels, war u.a. 10 Jahre Chef vom Dienst von FORMAT. Einige Jahre schrieb er dort auch die Branchenseite Werbung & PR, sowie die letzte Seite des Wirtschaftsmagazins – sie drehte sich um Außenpolitik. Seither arbeitete der Cineast und passionierte Schachspieler u.a. als Chef-Redakteur von Gastro News Wien, sowie selbstständiger Autor für den Falstaff-Verlag, das CP-Magazin vom SPAR Griaß Di, den Manstein-Verlag und die Plattform KalkundKegelWeitere Artikel und Kritiken von Marko Locatin finden Sie auf: www.markolocatin.com


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