Sechs junge WinzerInnen aus drei Bundesländern stellen sich dem Rennen um das „Weintalent des Jahres“
Die heimische Weinszene blickt gespannt nach Wien: Im Restaurant Gergely’s fällt heuer der Startschuss für die 16. Schlossquadrat-Trophy. Was 2009 als Initiative zur Förderung junger Weintalente begann, ist heute einer der wichtigsten Nachwuchswettbewerbe Österreichs – ein Fixpunkt für WinzerInnen, Fachjury und Publikum gleichermaßen.
Sechs Nachwuchstalente aus drei Bundesländern konnten sich für das Finale qualifizieren. Niederösterreich ist gleich viermal vertreten: Johannes Kölbl, Martin Heinzl und Katharina Baumgartner präsentieren die Vielfalt des Weinviertels, während Johannes Haimerl das Kamptal ins Rennen schickt. Aus Oberösterreich kommt Lukas Schiefermair, der mit Weinen aus dem Bergland antritt, und Martin Hahnekamp aus dem burgenländischen Leithaberg komplettiert das starke Finalfeld.
„Die Trophy ist mit den jungen WinzerInnen gewachsen und längst ein Fixtermin im Wein-Kalender“, betont Jürgen Geyer, Geschäftsführer der Schlossquadrat Gastronomie GmbH. Er verweist auf die große Zahl an Einreichungen und die stets ausgebuchten Verkostungen, die die Strahlkraft des Wettbewerbs unterstreichen. Auch Chris Yorke, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing (ÖWM), sieht in dem Format eine einzigartige Chance: „Eine große Chance für Österreichs WinzerInnennachwuchs: Den vielen jungen Talenten bietet die Schlossquadrat-Trophy eine gute Gelegenheit, die eigenen Weine in Wien zu präsentieren und wichtige Kontakte zu knüpfen.“

Bühne für das „Weintalent des Jahres“
Wer sich am Ende durchsetzt, darf sich nicht nur über den Titel freuen, sondern auch über ein attraktives Paket an Preisen. Dazu zählen 10.000 Flaschenaufkleber von Marzek Etiketten+Packaging, ein Genusswochenende in der Südsteiermark mit dem neuen BMW X3 Premium SUV, Glas im Wert von 1.000 Euro von Müller Glas sowie ein einseitiges Weinporträt in der ÖGZ. Medienpartner wie Falstaff, die ÖWM, Die Niederösterreicherin und Weininfluencerin Corni Winelover sorgen darüber hinaus für breite Öffentlichkeit und mediale Präsenz. „Die Trophy macht das Talent der jungen WinzerInnen sichtbar – und schenkt ihnen eine Bühne, die weit über Wien hinausstrahlt“, so Dr. Johannes Michael Wareka, Geschäftsführer von Marzek Etiketten+Packaging.
Verkostungen mit Publikumsbeteiligung
Das Konzept der Trophy bleibt unverändert und erfolgreich: Bei den Einzelverkostungen, die im Oktober beginnen und bis April 2026 dauern, haben Weininteressierte die Möglichkeit, die KandidatInnen persönlich kennenzulernen. Jede Verkostung wird in zwei Slots abgehalten, um den Gästen ausreichend Gelegenheit zum Austausch zu bieten – einmal von 17 bis 19 Uhr, ein weiteres Mal von 19.30 bis 21.30 Uhr. Serviert wird dazu feines Fingerfood aus der Schlossquadrat-Küche.
Über den Gesamtsieg entscheidet ein dreistufiges System: Zunächst fließen die Stimmen des Publikums aus den Einzelverkostungen ein, ergänzt durch die Bewertung einer Fachjury. Den Ausschlag gibt schließlich das Live-Voting beim großen Finale, das am 12. Mai 2026 im Innenhof des Schlossquadrat stattfindet. „Damit ist garantiert: Jede Stimme zählt – und das nächste ‚Weintalent des Jahres‘ wird gemeinsam von Publikum und Jury gekürt“, fasst Jürgen Geyer zusammen.

Die Termine im Überblick
Den Auftakt macht am 7. Oktober 2025 Johannes Kölbl vom Respizhof Kölbl im Weinviertel, gefolgt von Martin Hahnekamp aus dem burgenländischen Leithaberg am 4. November. Nach einer Winterpause setzt Martin Heinzl aus dem Weinviertel die Reihe am 13. Jänner 2026 fort. Im Februar stellt sich Lukas Schiefermair aus Oberösterreich vor, im März folgt die Weinviertlerin Katharina Baumgartner, ehe Johannes Haimerl aus dem Kamptal am 14. April den letzten Einzelauftritt absolviert.
Das große Finale mit allen sechs FinalistInnen steigt am 12. Mai 2026 ab 17.30 Uhr im Innenhof des Schlossquadrat – ein sommerlicher Abend, an dem Weingenuss, Spannung und Begegnungen garantiert sind. Der Kostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Einzelverkostung und 30 Euro für das Finale, jeweils inklusive Fingerfood, Brot und Wasser.
Ein Wettbewerb mit Signalwirkung
In eineinhalb Jahrzehnten hat sich die Schlossquadrat-Trophy als nachhaltige Plattform für den Winzernachwuchs etabliert. Zahlreiche heutige Spitzenbetriebe standen einst selbst auf der Bühne des Gergely’s, um sich dem Votum von Publikum und Jury zu stellen. Mit dem diesjährigen Finale wird ein weiteres Kapitel dieser Erfolgsgeschichte geschrieben – und vielleicht ein neuer Stern am österreichischen Weinhimmel geboren.
Fotocredits: (c) Danila Hödl Fotografie












