Werden Sie von KI empfohlen?

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Kolumne von Franz Bernthaler


Nach meiner letzten Kolumne darüber, wie künstliche Intelligenz die Restaurantwahl verändert, habe ich überraschend viele Mails und Rückmeldungen bekommen.

Dabei wurde mir vor allem eine Frage immer wieder gestellt:

„Wie kann Culinarius uns bei diesem Thema eigentlich helfen?“

Das zeigt mir, dass GEO – Generative Engine Optimization – in der Gastronomie langsam von einem abstrakten Zukunftsthema zu einer konkreten unternehmerischen Frage wird.

Und genau deshalb möchte ich diese Kolumne nicht dazu nutzen, Werbung für ein neues Produkt zu machen. Ich möchte erklären, wie wir Gastronomen bei diesem Thema unterstützen können.


Die entscheidende Frage lautet nicht mehr nur: Werde ich gefunden?

Jahrelang war eine der zentralen Fragen im Restaurantmarketing:

Wie werde ich bei Google gefunden?

Diese Frage bleibt wichtig. Aber eine zweite kommt hinzu:

Werde ich von KI empfohlen?

Ein Gast kann heute ChatGPT, Gemini, Perplexity oder andere KI-Systeme fragen:

„Wo kann ich heute Abend in Wien gut österreichisch essen?“

„Welches Restaurant eignet sich für ein Geschäftsessen im ersten Bezirk?“

„Wo gibt es einen guten Sonntagsbrunch?“

Der entscheidende Unterschied zur klassischen Suchmaschine: Eine KI kann bereits eine Auswahl treffen und nur einige wenige Restaurants empfehlen.

Damit entsteht für jeden Gastronomen eine einfache Frage:

Bin ich dabei – oder mein Mitbewerber?


Genau das wollten viele Gastronomen wissen

Nach meiner letzten Kolumne ging es in den Rückmeldungen erstaunlich wenig darum, was GEO theoretisch bedeutet.

Die Fragen waren konkreter:

Wie sichtbar ist mein Restaurant bei KI? Bei welchen Fragen werde ich empfohlen? Welche Mitbewerber werden häufiger genannt? Und was kann ich verbessern?

Ich halte diese Fragen für richtig. Denn wir sollten aus GEO nicht den nächsten Marketing-Hype machen.

Niemand kann einem Gastronomen seriös versprechen, dass sein Restaurant bei ChatGPT dauerhaft „auf Platz 1“ steht. Antworten können sich je nach Fragestellung, Kontext, KI-System und Zeitpunkt verändern.

Gerade deshalb müssen wir beginnen, systematisch zu messen.


Was antwortet die KI über mein Restaurant?

Für mich beginnt GEO nicht mit Optimierung, sondern mit Beobachtung.

Was antwortet eine KI, wenn ein potenzieller Gast nach einem Restaurant wie meinem sucht? Welche Betriebe werden genannt? Bei welchen Themen taucht mein Restaurant auf? Und warum scheint ein Mitbewerber für bestimmte Fragen relevanter zu sein?

Die Gründe können unterschiedlich sein: Website, Google-Unternehmensinformationen, Bewertungen, Speisekarten, Reservierungsplattformen, Restaurantführer, Medienberichte und andere externe Erwähnungen prägen das digitale Gesamtbild eines Restaurants.

Deshalb glaube ich nicht daran, GEO isoliert zu betrachten.

SEO, PR, Content, Bewertungen und die digitale Positionierung eines Restaurants wachsen zunehmend zusammen.


Nicht nur gefunden werden. Sondern empfohlen werden.

Aus den Rückmeldungen der vergangenen Wochen ist bei uns Culinarius GEO Visibility entstanden.

Wir wollen damit keine komplizierte neue Marketingwelt schaffen.

Ein Gastronom soll regelmäßig Antworten auf einige einfache Fragen bekommen:

Wie sichtbar ist mein Restaurant in KI-Systemen?

Bei welchen relevanten Gästefragen werde ich empfohlen?

Wie stehe ich gegenüber meinen Mitbewerbern?

Welche Quellen stärken meine Sichtbarkeit?

Wo bestehen Lücken und was kann ich konkret verbessern?

Dafür beobachten wir relevante Fragestellungen rund um einen Gastronomiebetrieb und vergleichen die Ergebnisse laufend mit relevanten Mitbewerbern.

Es geht nicht darum, einmal ChatGPT nach dem eigenen Restaurant zu fragen. Es geht darum, Entwicklungen sichtbar zu machen.


Warum 290 Euro pro Monat?

Mir war wichtig, daraus kein hochpreisiges Beratungsprodukt zu machen.

Wenn KI für die Restaurantsuche tatsächlich so relevant wird, wie ich glaube, sollten nicht nur große Restaurantgruppen und Hotelketten ihre Sichtbarkeit beobachten können.

Deshalb bieten wir Culinarius GEO Visibility um 290 Euro pro Monat an.

Wir versprechen keine Position 1 bei ChatGPT. Das wäre unseriös.

Was wir anbieten können, ist wesentlich bodenständiger:

Beobachten, messen, vergleichen, verstehen und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.

GEO ist eine junge Disziplin. KI-Systeme entwickeln sich mit enormer Geschwindigkeit weiter. Auch wir werden mit jedem Restaurant und jeder Analyse mehr darüber lernen, welche Faktoren für die Gastronomie besonders relevant sind.

Genau deshalb halte ich laufendes Monitoring für sinnvoll.


Machen Sie selbst den Test

Öffnen Sie ChatGPT, Gemini oder Perplexity.

Fragen Sie diesmal nicht nach dem Namen Ihres Restaurants. Fragen Sie so, wie ein potenzieller Gast fragen würde, der Ihren Betrieb noch nicht kennt:

„Welche fünf Restaurants würden Sie mir in meiner Umgebung empfehlen?“

Schauen Sie sich die Antwort an.

Wenn Ihr Restaurant nicht dabei ist, fragen Sie nicht zuerst:

„Wie komme ich bei ChatGPT hinein?“

Sondern:

„Warum empfiehlt die KI meinen Mitbewerber und nicht mich?“

Genau bei dieser Frage wollen wir Gastronomen mit Culinarius GEO Visibility unterstützen.

Denn Google und SEO werden nicht verschwinden. Aber ein neuer Zugang zur Restaurantwahl kommt hinzu.

Nicht nur gefunden werden. Sondern empfohlen werden.


Über Franz Bernthaler

Franz Bernthaler ist Geschäftsführer der Culinarius Gruppe und Herausgeber von Gastro.News. Seit mehr als zwei Jahrzehnten beschäftigt er sich mit Gastronomie, Restaurantmarketing, Digitalisierung und der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche.

In seiner Gastro.News-Kolumne schreibt er regelmäßig über Entwicklungen, Chancen und Fehlentwicklungen in Gastronomie und Tourismus – aus der Perspektive eines Unternehmers und Brancheninsiders.


Ihre Meinung interessiert mich:

Sie haben Anregungen zu meiner Kolumne, möchten ein Thema vorschlagen oder sich mit mir zu Gastronomie, Tourismus oder den Aktivitäten und Projekten der Culinarius Gruppe austauschen?

Ich freue mich über Ihre Nachricht an fbernthaler@culinarius.at.

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