14.500 Gäste in nur sieben Tagen: Die 33. Restaurantwoche brachte Frequenz in 100 Betriebe und machte die gastronomische Vielfalt Österreichs erlebbar.
Name eintragen, Uhrzeit wählen, Reservierung abschicken. Wenige Augenblicke später ist ein Tisch vergeben. Für den Gast beginnt damit vielleicht die Entdeckung eines neuen Restaurants. Für den Wirt bedeutet dieser Klick einen besetzten Platz, Arbeit für Küche und Service – und die Chance, jemanden dauerhaft für das eigene Haus zu gewinnen.
Während der 33. Restaurantwoche führten viele solcher Reservierungen zu insgesamt 14.500 Restaurantbesuchen. Von 31. August bis 6. September nahmen Gäste österreichweit in 100 teilnehmenden Betrieben Platz. Rechnerisch begrüßte damit jedes Restaurant während der Aktionswoche durchschnittlich 145 Gäste.
Wie sich diese Zahl im einzelnen Betrieb anfühlt, zeigt allerdings keine Statistik: ein erstmals besetzter Tisch, ein zusätzlich serviertes Menü, vielleicht ein Glas Wein – und am Ende eines gelungenen Abends der Satz: „Wir kommen wieder.“
3-gängiges Restaurantwochen-Menü in der „GREISSLEREI beim Taubenkobel“ in Schützen am Gebirge
Volle Tische in herausfordernden Zeiten
14.500 Menschen haben sich innerhalb einer Woche bewusst dafür entschieden, essen zu gehen und etwas Neues auszuprobieren. Das ist gerade in einer Zeit bemerkenswert, in der viele Haushalte genauer überlegen, wofür sie ihr Geld ausgeben.
Für die Gastronomie bedeutet jeder Restaurantbesuch weit mehr als eine Zahl in einem Reservierungssystem. Er sorgt für Arbeit in Küche und Service, schafft Umsatz und gibt einem Betrieb die Gelegenheit, seine Qualität zu zeigen.
„14.500 Gäste sind für mich keine abstrakte Zahl. Dahinter stehen volle Tische und engagierte Teams, die jeden Tag ihr Bestes geben“, sagt Franz Bernthaler, Geschäftsführer der Culinarius Gruppe und Initiator der Restaurantwoche.
Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen beim Ausgehen genauer auf ihre Ausgaben achten, ist dieses Ergebnis ein starkes Signal: Die Lust auf gute Gastronomie ist da. Man muss den Menschen nur einen überzeugenden Anlass geben, wieder auf Entdeckungsreise zu gehen” so Franz Bernthaler, Geschäftsführer der Culinarius Gruppe
Diesen Anlass schaffen die eigens zusammengestellten Menüs zu Fixpreisen. Sie erleichtern den ersten Schritt in ein bislang unbekanntes Restaurant und geben den Gästen gleichzeitig Sicherheit bei der Preisgestaltung.
Jeder Stammgast war einmal zum ersten Mal da
Nicht jeder Erstbesucher wird automatisch zum Stammgast. Aber jeder Stammgast saß irgendwann zum ersten Mal an einem Tisch. Darin liegt für die teilnehmenden Betriebe der eigentliche Wert der Restaurantwoche.
Während ein attraktiver Fixpreis die Tür öffnet, entscheiden am Ende Küche, Service und Atmosphäre darüber, ob aus einem neugierigen Gast ein wiederkehrender wird. Ein gelungener Abend kann lange nachwirken – durch einen weiteren Besuch, eine persönliche Empfehlung oder das nächste Familienessen im selben Lokal.
„Es geht nicht darum, eine Woche lang einfach günstigere Menüs anzubieten. Wir senken die Schwelle, etwas Neues auszuprobieren, und geben den Restaurants die Bühne, auf der sie ihre Qualität zeigen können“, erklärt Bernthaler. „Wenn aus einem ersten Besuch ein Lieblingsrestaurant wird, bleibt von der Restaurantwoche weit mehr als eine gut gefüllte Reservierungsliste.“

Fotos vom VIP Event im OTTO am Donaukanal
Restaurantwoche wirkt österreichweit
Die 33. Restaurantwoche brachte österreichweit Gäste in die teilnehmenden Betriebe. Die Bandbreite der 100 Restaurants reichte vom urbanen Szenelokal über traditionsreiche Häuser bis zur ausgezeichneten Spitzenküche.
Für die Betriebe bot die gemeinsame Plattform zusätzliche Sichtbarkeit und die Möglichkeit, Menschen außerhalb ihrer bisherigen Stammkundschaft anzusprechen. Zugleich zeigte die Aktionswoche, wie vielfältig die heimische Gastronomie aufgestellt ist.
Diese Restaurants waren besonders gefragt
Das größte Interesse verzeichnete beef & glory – Steakerei. Auf den weiteren Plätzen folgten DiningRuhm und Boxwood – The Art of Steak. Die zehn Restaurants mit den meisten Reservierungen waren:
1. beef & glory – Steakerei
2. DiningRuhm
3. Boxwood – The Art of Steak
4. One Night in Beijing
5. Q’ero
6. NANO’s am Ring
7. Bolena
8. Ellas am Judenplatz
9. Vestibül
10. Motto am Fluss
Die Liste zeigt, wie unterschiedlich die kulinarischen Vorlieben der Gäste sind. Steakrestaurants finden sich darin ebenso wie asiatische und lateinamerikanische Konzepte, österreichische Spitzenküche und moderne Innenstadtlokale.

Nächste Restaurantwoche im März 2027
Der nächste Termin steht bereits fest: Die 34. Restaurantwoche findet von 8. bis 14. März 2027 statt. Informationen zu den teilnehmenden Restaurants, den angebotenen Menüs und dem Reservierungsstart werden rechtzeitig auf www.dierestaurantwoche.at veröffentlicht.
Dann beginnt für viele Gäste erneut alles mit wenigen Klicks – und für manches Restaurant vielleicht die Geschichte eines neuen Stammgastes.
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