Weltraum Bar kombiniert Kunst und Nachtleben

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© Weltraum Bar / Gabriel Hauer

In der Heumühlgasse im vierten Bezirk hat mit der Weltraum Bar ein neuer Grätzl-Treff eröffnet. Das Team rund um Maron, Tom, Felix und Markus setzt auf Kunst, Cocktails und Abende, die sich wie eine gekonnte Mischung aus Vernissage, Musikperformance, Barabend und Clubnacht anfühlen.

Das Team bringt unterschiedliche Perspektiven mit: Tom hat gastronomische Erfahrung, Felix ist Schauspieler und Markus bringt die nötige juristische Expertise. Gerade diese Mischung beschreibt Maron als Stärke des Projekts. Man habe vieles selbst gemacht, viel renoviert und lange am Konzept gearbeitet. Die Bar soll nicht fertig wirken wie ein durchdesigntes Produkt, sondern wachsen dürfen.

Eine Bar mit mehreren Umlaufbahnen

Die neue Bar versteht sich als offener Raum, in dem sich Bar, Galerie und Bühne sowohl räumlich als auch konzeptionell überschneiden. Maron möchte, dass in seinem „Wohnzimmer des Universums“ Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen: Künstler:innen, Nachtschwärmer:innen, Nachbar:innen und Gäste, die nicht nur einen Drink suchen, sondern auch etwas erleben wollen.

© Weltraum Bar / Gabriel Hauer

„Wir wollten einen Ort schaffen zwischen Bar und Club, zwischen Kunst und Begegnung“, sagt Maron, der das Konzept mitentwickelt hat. Die Räumlichkeiten bieten viele Möglichkeiten und vereinen einen Bereich für Drinks, einen Galerieraum, Sitzmöglichkeiten, einen Raum für Musik und Performances sowie künstlerisch gestaltete Flächen und Lichtinstallationen. Teile der Bar wirken modern, andere retro. Vieles wurde selbst renoviert und gebaut, bis hin zu den Waschbecken aus umgearbeiteten Ölfässern.

Die Betreiber wünschen sich, dass Gäste ins Gespräch kommen. Ganz nach dem Motto: Komm als Alien, geh als Freund!

© Weltraum Bar / Gabriel Hauer

Bühne für junge Künstler:innen

Ein zentraler Teil des Konzepts ist die Kunst. Die Weltraum Bar will regelmäßig Ausstellungen zeigen und jungen Künstler:innen Raum geben. Geplant sind unter anderem zwei Vernissagen und zwei Finissagen pro Monat. Auch Musiker:innen, Performer:innen und Menschen mit eigenen Formaten sollen die Möglichkeit bekommen, den Ort zu nutzen.

Das laufende Programm befindet sich noch im Aufbau und soll über Instagram und Newsletter kommuniziert werden. Man darf sich in jeden Fall auf Konzerte und Kunst-Ausstellungen freuen. Für Maron, selbst Künstler, ist die Bar auch ein Versuch, lokale Kreative sichtbarer zu machen. Der Raum soll nicht nur bespielt, sondern gemeinsam weiterentwickelt werden.

© Weltraum Bar / Gabriel Hauer

Frische Säfte, Cocktails und kleine Snacks

Auch das Getränkeangebot folgt nicht dem üblichen Standardprogramm. Neben Bier, Naturwein und Crémant setzt die Weltraum Bar auf Cocktails mit frisch gepressten Säften. Rote Rübe, Karotte, Zitrone oder Granatapfel werden laut Maron nicht fertig zugekauft, sondern vor Ort verarbeitet – gesunde Drinks also.

Ergänzt wird die Karte um kleine Snacks. Zum Start sind zwei einfache Speisen geplant: ein Pastrami Sandwich sowie eine Variante mit Mozzarella und Tomaten. Für die Zukunft denkt das Team über weitere Formate nach, etwa einen regelmäßigen Brunch.

Dieses Konzept merkt man sich auf jeden Fall, als Dating-Spot für Astro-Fans, als Ort, um neue Kunst-Connections zu knüpfen oder einfach als gemütliche Bar mit guten Drinks.

Weltraum Bar

Hofmühlgasse 14, 1040 Wien

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag ab 18 Uhr

Instagram: @weltraum.wien

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