Mit der Bitterbar hat am 8. August 2026 ein neuer Treffpunkt für Wermut-Liebhaber:innen und Aperitivo-Kultur am Margaretenplatz 5 sein Soft Opening gefeiert.
Ein Platz stößt an
Wer wissen wollte, wie groß die Neugier auf die neue Bitterbar ist, musste nur am Eröffnungsabend auf den Margaretenplatz schauen. Der Platz vor dem Lokal war voll und die Schlange zur Bar lang. Familien mit kleinen Kindern mischten sich unter Menschen aus der Nachbarschaft, jüngere und ältere Barbesucher:innen sowie auffallend viele stilbewusste Wiener:innen. Die Stimmung erinnerte an ein Grätzlfest, was man als best case Szenario für die Geburtsstunde einer Bar bezeichnen könnte.
Für den Sound sorgte das Feigling Kollektiv. Der DJ legte outdoor auf – zumindest bis 22 Uhr – und zog damit alle Vorbeigehenden magisch an. Das durchmischte Publikum dürfte Betreiber Simon Eder als gutes Zeichen verstehen: Die Bitterbar will nicht nur Ziel für Wermut- und Bittergetränk-Connaisseurs sein, sondern ein lebendiger Treffpunkt am Platz. Das ist gleich am ersten Abend gelungen!

Bitter ist das neue Spritzig
„Besser bitter“ lautet das Motto der Getränkekarte. Im Mittelpunkt stehen Aperitifs und österreichischer Wermut. Passt zu Wien, passt zu Aperitivo und passt auf jeden Fall zu Margareten. Hinter der Bar kümmert sich Valerie um die Drinks.
Wer es weniger bitter mag, findet Alternativen. Ausgeschenkt wird auch Bier von Grieskirchner, verschiedene Spritz-Varianten, Kaffee und in Zukunft auch Bar-Snacks.

Interior-Goals
Auch gestalterisch kennt die Bitterbar die Vorlieben ihres Publikums. Die Location wurde komplett saniert. Rot, Grün, Silber, Schwarz und Weiß bestimmen den Raum. Grüne Regale, geriffelte transparente Flächen, Edelstahl, filigrane Barhocker und Stühle aus verchromtem Draht vereinen sämtliche Interiortrends und wirken hip, international und cool. Vor allem die fancy Beleuchtung aus silbernen Kugelleuchten sticht ins Auge. Ein bisschen retro, aber in jedem Fall angesagt.
Auch die schwarz-weiß gestreifte Markise und das rot beleuchtete B-Schild auf der Fassade lockt schon von weitem das passende Publikum an. Durch die Fensterfront können sich Neugierige ein Bild machen, ohne gleich einzukehren.

Eine Erinnerung ans Café Romeo
Zuvor befand sich in den Räumen das Café Romeo. Dessen altes Schild wurde aufgehoben und hat einen neuen Platz neben den Toiletten gefunden. Dort kann es, als sympathische Geste, weiterhin bewundert werden. In Wien besteht alt und neue eben gleichzeitig.
In der Soft-Opening-Phase öffnet die Bitterbar laut eigener Ankündigung von Mittwoch bis Samstag jeweils ab 18 Uhr. Walk-Ins sind willkommen und Reservierungen werden vorerst noch keine entgegen genommen. Der Auftakt hat gezeigt, dass der Margaretenplatz für einen neuen Aperitivo-Ort bereit ist. Gelingt es Simon Eder und seinem Team, die Stimmung in den 1050-Alltag zu übersetzen, könnte die Bitterbar zu jener Art von Grätzllokal werden, für die man auch aus anderen Bezirken anreist.
Margaretenplatz 5, 1050 Wien
Soft Opening: Mi-Sa ab 18 Uhr
Instagram: @bitt3bar
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