Über die Vitavien GmbH wurde am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eröffnet. Die Marke betreibt mehrere Eissalon-Standorte in Wien, darunter Premiumlagen am Stephansplatz und auf der Mariahilfer Straße. Wie es weitergeht, ist aktuell unklar.
Am 11. Mai 2026 wurde über das Vermögen der Vitavien GmbH mit Hauptsitz am Stephansplatz 9, 1010 Wien, ein Konkursverfahren eröffnet. Das geht aus den veröffentlichten Angaben des Kreditschutzverbandes hervor. Die Frist zur Anmeldung von Forderungen läuft bis 29. Juni 2026, die erste Gläubigerversammlung ist für 13. Juli 2026 angesetzt.
Vitavien wurde 2017 in Istanbul gegründet und expandierte nach einigen Jahren nach Wien. Die Eissalons positionieren sich als türkische Dessert- und Eismarke im gehobenen Segment mit dem Anspruch, „kleine, unvergessliche Augenblicke” zu schaffen. Das Angebot umfasst neben Eis auch andere Desserts, wie gefüllte Croissants, türkische Kuchen, Macarons, Cookies und den besonders auf Social Media bekannten San Sebastian Cheesecake. Dazu gibt’s Kaffee.

Zukunft offen
Als aktuelle Geschäftsführerin ist laut Eintragung im österreichischen Firmenbuch Aslan Dilayda seit 2024 tätig und es gibt vier Gesellschafter mit unterschiedlichen Anteilen. Eine Stellungnahme der Vitavien GmbH ist noch offen, eine Anfrage der Redaktion wurde bisher nicht beantwortet.
Die Eissalons sind im Wiener Stadtbild präsent und an den Standorten Stephansplatz 9 (1010), Johannesgasse 2 (1010), Landstraßer Hauptstraße 33 (1030), Mariahilfer Straße 107/3 (1060) sowie Währinger Straße 138 (1180) zu finden. Ob die Filialen in Betrieb bleiben und wie es mit dem Unternehmen weitergeht bleibt bisher offen.
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