„Summer Nights“ bei Madame Seradj

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Am 18. September präsentierte Dilyana Bergmann im Madame Seradj ihre Ausstellung „Summer Nights“. Die Vernissage in der Schleifmühlgasse 20 verband Bergmanns farbenintensive Arbeiten mit dem markanten, in tiefen Blautönen gehaltenen Ambiente des Lokals. Die Ausstellung bleibt noch bis Ende des Jahres vor Ort zu sehen.

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Wien, 18. September – Schon beim Betreten des Madame Seradj fiel auf, wie gut die Räume und die ausgestellten Werke miteinander harmonieren. Blau, Türkis, Grün und helle sommerliche Farbtöne ziehen sich durch Bergmanns Arbeiten und erinnern an wechselndes Licht auf dem Meer. Der Anbruch der Nacht bringt den Wechsel der Farbpalette. Genau diese Veränderungen stehen im Mittelpunkt von „Summer Nights“: Die Künstlerin beschäftigt sich mit Wasser, Natur, Licht und den flüchtigen Eindrücken eines Sommertages sowie den Menschen, die diesen prägen.

Dabei beschränkt sich Bergmann nicht auf die Natur. Auch Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse werden in ihren Arbeiten zu abstrakten Farbräumen und Strukturen. Unter der Oberfläche des Meeres entsteht eine eigene Bildwelt aus Fischen, Korallen, Quallen und den Formen des Meeresbodens. Ein wesentlicher Bestandteil von Bergmanns künstlerischer Arbeit ist zudem die individuelle Abstimmung ihrer Werke auf die Auftraggeberin oder den Auftraggeber und Raum. Als Architektin bringt sie ein ausgeprägtes Verständnis für Proportionen, Materialien und räumliche Wirkung mit. Die Werke reichen von Acryl auf Leinwand bis zu Strukturbildern und handgefertigten Sportwagen aus Beton.

Zur Vernissage kamen Kunstinteressierte und Gäste des Lokals zusammen, um die Arbeiten bei Drinks und Gesprächen mit der Künstlerin erstmals gemeinsam zu erleben. Bergmann, die als Architektin und Künstlerin arbeitet, verbindet dabei ihre Auseinandersetzung mit Raum und Gestaltung mit persönlichen Erfahrungen zwischen Mittelmeer und den Lungauer Alpen. Wer „Summer Nights“ noch nicht gesehen hat, kann die Arbeiten bis Dezember im Madame Seradj in der Schleifmühlgasse 20 betrachten.

Fotocredits: (c) Jan Thomay

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