Wiener Asia-Kette vor dem Aus

Angelika Kraft

Jordan Zhou’s Restaurantbetrieb GmbH © Google Maps

Über die von Jordan Zhou gegründete Asia-Imbisskette wurde am 8. Jänner am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eröffnet. Mindestens vier Standorte in stark frequentierten Lagen der Bundeshauptstadt sind betroffen.

Ein weiteres Insolvenzverfahren erschüttert Wiens Gastronomielandschaft. Am 8. Jänner 2026 wurde über die Jordan Zhou’s Restaurantbetrieb GmbH ein Konkursverfahren eröffnet. Das Unternehmen betreibt mehrere Asia-Imbisse an zentralen Verkehrsknotenpunkten. Wie es mit den Lokalen weitergeht, ist derzeit noch offen.

Expansion über Jahre

Gegründet wurde der Betrieb im Jahr 2006 mit einem ersten Standort am Wiener Praterstern. In den darauffolgenden Jahren wuchs die Kette kontinuierlich und eröffnete weitere Filialen in hochfrequentierten Lagen. Zu den bekannten Standorten zählen Lokale am Wiener Hauptbahnhof, auf der Mariahilfer Straße sowie beim Westbahnhof. Insgesamt sind laut aktuellen Informationen mindestens vier Wiener Betriebe von der Insolvenz betroffen.

Konkurs auf Gläubigerantrag

Nach Angaben des KSV1870 wurde das Konkursverfahren auf Antrag eines Gläubigers eröffnet. Ob der Geschäftsbetrieb während des Insolvenzverfahrens fortgeführt werden kann oder Schließungen bevorstehen, ist derzeit unklar.
Die Insolvenz reiht sich in eine zunehmende Zahl wirtschaftlicher Schwierigkeiten in der Gastronomie ein. Steigende Kosten für Energie, Mieten und Personal sowie eine spürbare Zurückhaltung der Konsument*innen stellen viele Betriebe vor große Herausforderungen. Auch stark frequentierte Standorte bieten inzwischen keine Garantie mehr für wirtschaftliche Stabilität.