Paolo Fischrestaurant insolvent

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© Paolo Fischrestaurant

Das Paolo Fischrestaurant in Wien-Landstraße ist insolvent. Über Inhaber Zeljko Kurtovic wurde auf Antrag eines Gläubigers ein Konkursverfahren am Handelsgericht Wien eröffnet. Die Hintergründe der Insolvenz werden nun im Zuge des Verfahrens geprüft.

Das Paolo Fischrestaurant in der Paulusgasse 8 zählt seit Jahren zu den bekannten Adressen für Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten in Wien. Das Lokal setzt auf italienische und kroatische Küche mit mediterranem Flair und wirbt mit täglich frischem Fisch, hausgemachter Pasta, Holzkohlegrillgerichten sowie einer umfangreichen Weinauswahl aus Österreich, Italien und Kroatien.
Nun ist der Betrieb von einer Insolvenz betroffen. Wie aus der Insolvenzdatei des Justizministeriums hervorgeht, wurde am 12. Juni 2026 über den Inhaber Željko Kurtovic ein Konkursverfahren eröffnet. Der Antrag stammt von einem Gläubiger. Das Verfahren wird unter der Geschäftszahl 28 S 87/26m am Handelsgericht Wien geführt.

Über Inhaber Zeljko Kurtovic wurde auf Antrag eines Gläubigers ein Konkursverfahren eröffnet. © Paolo Fischrestaurant

Vermögenslage wird geprüft

Laut Firmenbuch beschäftigt das Restaurant acht Mitarbeiter*innen. Bis Oktober 2022 wurde der Betrieb als GmbH geführt, anschließend erfolgte die Umwandlung in ein Einzelunternehmen. Da das Konkursverfahren nicht vom Unternehmer selbst beantragt wurde, liegen derzeit noch keine näheren Informationen zu den Ursachen der Zahlungsunfähigkeit vor.
Im Rahmen des Insolvenzverfahrens werden nun die vorhandenen Vermögenswerte inventarisiert und bewertet. Erst danach können Aussagen über die Befriedigungsaussichten der Gläubiger getroffen werden. Zur Insolvenzverwalterin wurde Rechtsanwältin MMag. Michaela Tschiderer bestellt. Die Prüfungs- und Berichtstagsatzung findet am 20. August 2026 am Handelsgericht Wien statt.

© Paolo Fischrestaurant

Schwieriges Umfeld für die Gastronomie

Die Insolvenz des Paolo Fischrestaurants reiht sich in eine Reihe aktueller Pleiten in der österreichischen Gastronomie ein. Viele Betriebe kämpfen mit steigenden Personal-, Energie- und Wareneinsatzkosten sowie einer spürbaren Konsumzurückhaltung der Gäste. Ob das Restaurant fortgeführt werden kann oder eine Schließung droht, wird sich erst im weiteren Verlauf des Verfahrens zeigen.

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