Für knapp zwei Monate zieht südthailändische Küche in die Brasserie Sophie ein: Von 22. Oktober bis 13. Dezember gastiert DARA Cuisine aus dem Anantara Layan Phuket Resort im Anantara Palais Hansen Vienna. Chef Hongz reist dafür mit ihrem Team aus Thailand an. Auf den Tisch kommen Familienrezepte, österreichische Produkte und Zutaten, die in Wiener Küchen eher selten zu finden sind.
Dass ausgerechnet ein Restaurant aus Phuket für ein Gastspiel nach Wien kommt, ist kein Zufall. Die Wurzeln der Hotelmarke Anantara liegen in Thailand. „Daher war für uns schon länger klar, dass wir unseren Gästen in Wien auch die authentische thailändische Küche näherbringen möchten“, erzählt Gloria Schultes, Public Relations Communications Manager des Anantara Palais Hansen Vienna, gegenüber Gastro.News.
Als sich die Möglichkeit ergab, das Team rund um DARA Cuisine aus dem Anantara Layan Phuket Resort nach Wien zu holen, war die Entscheidung schnell gefallen. „Wir waren sofort begeistert. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, ein Stück der kulinarischen Handschrift Thailands nach Wien zu bringen und unseren Gästen für eine begrenzte Zeit ein ganz besonderes Erlebnis zu bieten.“
Und diesmal kommt nicht einfach ein von Thailand inspiriertes Restaurantkonzept nach Wien. DARA Cuisine selbst zieht für knapp zwei Monate an den Schottenring: Das Team rund um Küchenchefin Supakarn Lienpanich, besser bekannt als Chef Hongz, reist aus Thailand an und bringt Rezepte, Zubereitungsweisen und die kulinarische Philosophie des Restaurants mit.
Familienrezepte aus Südthailand
Chef Hongz ist Chef de Cuisine und kreative Kraft hinter DARA Cuisine. Ihre Küche ist eng mit ihrer thailändisch-chinesischen Familiengeschichte verbunden. Überlieferte Rezepte kombiniert sie mit Einflüssen verschiedener asiatischer Küchen. Im Mittelpunkt stehen die Aromen und Traditionen Südthailands, die zeitgemäß interpretiert werden. Kräuter, charakteristische Gewürze und saisonale Zutaten spielen dabei eine zentrale Rolle. 20261001_APHV_Press Release DAR…
„Die Gäste erwartet authentische thailändische Küche auf einem gehobenen, sehr raffinierten Niveau“, sagt Schultes. Unter der Leitung von Chef Hongz werde mit „traditionellen Gewürzen, Aromen und Zubereitungstechniken gekocht und zugleich modern und elegant präsentiert“.
Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem das gemeinsame Essen. Viele Gerichte werden in die Mitte des Tisches gestellt und geteilt. „So verbindet DARA Cuisine die Geselligkeit der thailändischen Esskultur mit dem Anspruch und der Raffinesse eines modernen Fine-Dining-Konzepts“, erklärt Schultes.

Möglichst viel bestellen und teilen
Die Frage nach dem einen Gericht, das man beim Pop-up unbedingt bestellen sollte, lässt sich deshalb gar nicht so leicht beantworten. „Gerade durch das Sharing-Konzept bietet es sich an, mehrere Gerichte zu bestellen und gemeinsam zu probieren“, sagt Schultes.
Besonders empfiehlt sie Miang Kham Hoy Shell mit Jakobsmuscheln, Erdnüssen und hausgemachter Beeren-Ingwer-Sauce. „Schon optisch und geschmacklich überrascht das Gericht, weil es auf den ersten Blick vielleicht nicht unmittelbar den klassischen Erwartungen an thailändische Küche entspricht.“ Auch Kao Yum, DARAs Reissalat mit knusprigem Fisch „Foo“ und gemischter Beerensauce, zählt zu ihren Empfehlungen. „Generell würde ich aber dazu raten, sich durch die Karte zu probieren und verschiedene Gerichte miteinander zu teilen. Genau davon lebt das DARA-Erlebnis.“
Die Karte bietet dafür reichlich Gelegenheit. Angekündigt sind unter anderem Wagyu-Rind-Satay-Spieße, marinierter schwarzer Kabeljau im gerösteten Bananenblatt und Frühlingsrollen mit Forellentatar. Auch Klassiker wie Pad Thai und Tom Kha Pla dürfen nicht fehlen.
Lotusblüten treffen auf Saibling
Für das Gastspiel werden auch Zutaten verarbeitet, die in Wien nicht unbedingt zum Küchenalltag gehören. Lotusblüten und Lotusblätter, Meerestrauben und Betelpfeffer sollen für die charakteristischen Aromen sorgen. Gleichzeitig treffen sie auf Produkte aus Österreich: Unter anderem werden Saibling aus Niederösterreich und Alpengarnelen aus Tirol verwendet.
Eine österreichisch-thailändische Fusionsküche soll daraus allerdings nicht werden. „Für uns geht es dabei nicht darum, die österreichische und die thailändische Küche miteinander zu verschmelzen“, betont Schultes. „Die kulinarische Identität und die Aromen der Gerichte bleiben klar thailändisch.“ Die Verwendung heimischer Produkte habe vielmehr mit Qualität und Nachhaltigkeit zu tun. „Wo immer es sinnvoll und möglich ist, greifen wir auf hochwertige regionale und saisonale Zutaten zurück, während Gewürze, Aromen und Zubereitungsweisen fest in der thailändischen Küche verwurzelt bleiben.“ So soll das Original trotz der Entfernung zu Phuket erkennbar bleiben. „So bewahren wir die Authentizität von DARA und können gleichzeitig bewusst mit den Produkten arbeiten, die uns hier in Österreich zur Verfügung stehen.“
Was die Sterne damit zu tun haben
Auch hinter dem Namen DARA steckt ein Stück Phuket. „Dara“ bedeutet auf Thai „Stern“ und erinnert an die Seefahrer der Andamanensee, die sich einst am Sternenhimmel orientierten. Diese Verbindung mit der Region spiegelt sich laut Anantara auch in der Küche wider: durch saisonale Zutaten, regionale Produzenten und traditionelle wie moderne Techniken. Ob Chef Hongz für Wien zusätzlich etwas entwickelt hat, das es im Restaurant in Phuket nicht gibt, bleibt vorerst offen. „Das steht noch in den Sternen“, sagt Schultes – in diesem Fall sogar ziemlich passend. Einen Grund für einen Besuch sieht sie ohnehin schon in der grundsätzlichen Ausrichtung des Gastspiels: „Ich denke, authentische, aber doch raffinierte Thai-Küche ist in Wien schwer zu finden. Alleine damit liefert Chef Hongz schon einen Grund für einen Besuch im DARA Cuisine Pop-up.“
DARA Cuisine Pop-up: 22. Oktober bis 13. Dezember 2026, jeweils Mittwoch bis Sonntag in der Brasserie Sophie im Anantara Palais Hansen Vienna, Schottenring 24, 1010 Wien. Mittags wird von 12 bis 14 Uhr, abends von 18 bis 22 Uhr serviert.
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