„Die Küche ist mein Labor“

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Miriam Penafiel Garrido mit Team © Tal Abramsohn

Das Ribelli im 25hours Hotel beim MuseumsQuartier hat sich neu erfunden. Aus der bisherigen „Cucina Popolare“ wird eine leichtere, modernere „Cucina Saporita“, inspiriert vom Lebensgefühl eines italienischen Lidos. Das kulinarische Herz der Neuausrichtung ist Köchin Miriam Penafiel Garrido, die der neuen Karte ihre persönliche Handschrift gegeben hat.

Ein bisschen Lido im 7. Bezirk

Mehr Leichtigkeit, mehr Frische, mehr gemeinsamer Genuss: Nach der Neugestaltung präsentiert sich das Ribelli mit einem weiterentwickelten Konzept. Statt der bisher eher üppigen „Cucina Popolare“ setzt das Restaurant nun auf „Cucina Saporita“. Die zentrale Inspiration ist der italienische Lido: ein Ort, an dem man Espresso trinkt, Freund:innen trifft, gemeinsam isst und gerne länger bleibt als geplant.

© Ribelli

Dieses Gefühl zieht sich durch den gesamten neuen Auftritt. Blau und Gelb ersetzen das klassische italienische Rot-Weiß-Grün, gestreifte Markisen erinnern an Strandtage, die Küche wird leichter und Gerichte sind stärker aufs Teilen ausgelegt. Auch kulinarisch sollen hochwertige Zutaten, klare Aromen und neu interpretierte Klassiker die bestehende Ribelli-DNA weiterentwickeln.

„Ein kleiner Miriam-Twist“

Verantwortlich für die kulinarische Weiterentwicklung ist Miriam Penafiel Garrido. Für sie geht es dabei nicht um einen kompletten Bruch mit dem bisherigen Ribelli, sondern um Verfeinerung: „Die Basis war bereits da, und ich habe sie weiterentwickelt, einige Dinge verändert und natürlich auch ein bisschen zu meiner gemacht.“

© Ribelli

Ihr Ziel: Italien auf den Teller zu bringen, ohne dabei allzu erwartbar zu werden.

Am Ende soll es nach Italien schmecken, sich aber trotzdem neu und ein bisschen überraschend anfühlen.

Die bestehende Karte habe sie dafür an vielen Stellen angepasst, Details verändert und das Gesamtbild stimmiger gemacht.

Ein bisschen Miriam, aber immer noch ganz klar Ribelli.

Gerade diese Detailarbeit ist es, die Spanierin besonders reizt. „Kleine Details können ein Gericht komplett verändern“, sagt sie. Ausprobieren, verändern, nochmals abschmecken: Genau darin liegt für sie der kreative Teil ihrer Arbeit. Oder, wie sie selbst sagt: „Die Küche ist mein Labor.“

© Ribelli

Burrata, Panzerotti und Fritto Misto

Zu ihren persönlichen Highlights der neuen Karte zählen die Burrata, das Fritto Misto und mit Pilzen gefüllte Panzerotti. Bei der Burrata sorgen kleine Veränderungen für zusätzliche Frische, die Panzerotti beschreibt Garrido als „simpel, aber perfekt“. Das Fritto Misto wiederum steht exemplarisch für die Idee des neuen Ribelli: Gerichte kommen in die Mitte des Tisches und werden gemeinsam gegessen.

Das sind Gerichte, die man mit Freund:innen teilt und gemeinsam genießt,

sagt Miriam. Das erinnert sie an „Sommer in Italien“. Und ein bisschen auch an Madrid, wo sie selbst herkommt.

Genau dieses unkomplizierte Zusammensein soll künftig das Ribelli prägen: weniger Inszenierung, mehr Lebensgefühl. Oder, wie es im neuen Konzept heißt: Sonne, Rhythmus, Wärme und die Freude daran, gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen.

Ribelli im 25hours Hotel

Lerchenfelderstraße, 1070 Wien

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