Zwischen Tradition und modernen Ideen prägt Küchenchef Felix Tauber die Kulinarik im Gasserhof in St. Andrä bei Brixen. Mit viel Gespür für regionale Produkte, nachhaltige Küchenpraxis und klassische Südtiroler Gerichte schafft er Genussmomente, die authentisch, ehrlich und überraschend zugleich sind.
Im traditionsreichen Gasserhof im Eisacktal spielt die Küche eine zentrale Rolle im Urlaubserlebnis der Gäste. Seit zwei Jahren steht Felix Tauber hier am Herd und verbindet das kulinarische Erbe Südtirols mit zeitgemäßen Akzenten. „Traditionelle und regionale Gerichte wie Schlutzkrapfen oder Knödel gehören ganz selbstverständlich auf unsere Karte, da sie die kulinarische Identität der Region am authentischsten widerspiegeln und unseren Gästen ein Stück Heimat auf den Teller bringen“, sagt er.

© Der Gasserhof
Tauber versteht es, diese Gerichte mit feinen Ideen neu zu interpretieren, ohne ihren Charakter zu verlieren. Für den Küchenchef ist gutes Kochen vor allem eines: ein respektvoller Umgang mit hochwertigen Zutaten und mit der Arbeit der Menschen dahinter. Ein wichtiger Teil davon wächst direkt vor der Hoteltür im hauseigenen Gemüse- und Kräutergarten.
Nachhaltigkeit ist für Tauber kein Schlagwort, sondern gelebter Alltag. Produkte werden möglichst vollständig verwertet, Zutaten bewusst ausgewählt und regionale Lieferketten bevorzugt. Dass in einer Hotelküche täglich frisch gekocht wird und gleichzeitig auf individuelle Wünsche der Gäste eingegangen werden muss, gehört zu den Herausforderungen des Berufs.
Gerade diese unsichtbare Präzision macht die Küche des Gasserhofs aus: ehrliche Gerichte, die nach Südtirol schmecken, mit Liebe zum Detail zubereitet und mit moderner Leichtigkeit serviert. Wir haben Felix Tauber zum Kurzinterview gebeten.

Auf den Punkt
Persönliche Fragen – ehrliche Antworten.
Was ist das Erste, das Sie morgens machen?
Als erstes trinke ich morgens meinen Kaffee.
Was empfinden Sie als größten Luxus in Ihrem Leben?
Für mich der größte Luxus im Leben ist, dass die Entscheidung, wohin die Reise des Lebens geht, mir selbst überlassen ist.
Wie entspannen Sie am besten nach einem anstrengenden Arbeitstag?
Um nach einem anstrengenden Arbeitstag zu entspannen, hilft es mir, mit meinen Arbeitskollegen nach der Arbeit noch etwas zu trinken und zu plaudern.
Ihr allerliebster Zeitvertreib?
Ich verbringe meine Zeit gerne in der Natur, oft gehe ich an meinen freien Tagen wandern.
Ihre absolute Leibspeise und ein Gericht, mit dem man Sie verjagen kann?
Mein Lieblingsessen ist das „Spinat-Tirtl“, welches ein typisches Gericht meiner Heimat ist. Oft wird es in lokalen Restaurants und bei traditionellen Festen serviert. Für mich gibt es kein schlimmeres Gericht als verkochte Nudeln.
Was ist Ihr wertvollster Besitz und: Woher haben Sie ihn?
Mein wertvollster Besitz ist die Wohnung, die ich von meiner Familie erhalten und erst kürzlich renoviert habe.
Ihr Lieblingswort?
„So!“ Es ist ein Füllwort im Südtiroler Dialekt, welches ich häufig auch unbewusst verwende.
Ihre Stärken und Schwächen?
Meine größte Stärke ist, dass ich nicht sofort aufgebe. Meine größte Schwäche sind meine hohen Erwartungen an mich selbt.
Welche Fähigkeit hätten Sie gerne?
Oft wäre ich gerne in gewissen Situationen entspannter.
Welche kleine Marotte würden Ihre Arbeitskollegen sofort über Sie erzählen?
Sauber- und Genauigkeit
Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich gerne ins Ohr flüstern?
Gewisse Dinge mehr mit Humor betrachten und nicht alles zu ernst nehmen.

© Hannes Niederkofler
Der Gasserhof
Dorfstraße 31
I-39042 St. Andrä/Brixen
www.gasserhof.com












