Soft Opening eines Familienbetriebs mit Bar-Fokus, Sharing-Küche und verstecktem Innenhof-Garten.
Mit Uma Umai hat im sechsten Wiener Bezirk ein neues asiatisches Lokal eröffnet. Hinter dem Projekt steht die Familie Liu, bekannt durch Liu’s Wok in der Gumpendorfer Straße sowie Liu Liu im 18. Bezirk. Für das neue Restaurant ist Kefeng Liu verantwortlich, unterstützt von seinem Sohn William Liu, der auch das Konzept mitentwickelt hat.
Derzeit befindet sich Uma Umai im Soft Opening. „Wir starten mal langsam und arbeiten und gerade ein“, sagt William Liu. Speisekarte und Abläufe würden aktuell noch feinjustiert, insbesondere gemeinsam mit der Küche.

Sharing statt klassischer Menülogik
Das kulinarische Konzept orientiert sich bewusst nicht an der klassischen Abfolge von Vorspeise und Hauptgang. Stattdessen setzt Uma Umai auf Sushi, Tapas und Bar – gedacht zum Teilen in der Tischmitte. „Vorspeise, Hauptspeise usw. finde ich eher öde. Im asiatischen Raum ist es normal, alles in die Mitte zu stellen und zu teilen“, so Liu. Dieses Prinzip sei auch in der chinesischen Esskultur verankert und fördere das gemeinsame Erlebnis am Tisch.
Vorspeise, Hauptspeise usw. finde ich eher öde. Im asiatischen Raum ist es normal, alles in die Mitte zu stellen und zu teilen.
William Liu
Auf der Speisekarte finden sich neben Sushi und Rolls auch thailändische sowie teilweise vietnamesische Gerichte. William Liu beschreibt das Angebot als asiatische Fusionsküche. Begleitet wird das Essen von einer Getränkekarte mit Cocktails und österreichischen Weinen. „Vor allem Weißwein passt meiner Meinung nach sehr gut zu Sushi“, sagt Liu. Zu seinen persönlichen Drink-Favoriten zählt der Thai Basil Smash.

Bar-Ansatz als neues Kapitel
Neu für die Familie Liu ist der starke Bar-Fokus. „Dieser Bar-Aspekt ist komplett was Neues für uns“, erklärt William Liu. Bisher habe man vor allem warme Speisen angeboten, nun wolle man das Lokal auch als Ort verstehen, an dem man „nur etwas trinken kommen“ oder einen Abend verbringen könne – etwa für ein Date. Die Lage ist dafür ein Zufall: Die Betreiber erhoffen sich Gäste, die experimentellen Drinks aufgeschlossen gegenüber stehen, und die sollte man in Mariahilf finden.
Zusätzlich verfügt das Lokal über einen Veranstaltungsraum im Keller, der künftig für unterschiedliche Formate genutzt werden soll.

Vom Vorgängerlokal zum neuen Ambiente
Das Restaurant befindet sich in einem Lokal, in dem zuvor das Mini mit gehobener österreichischer Küche angesiedelt war. Die Bar-Grundstruktur war bereits vorhanden und wurde übernommen. Ergänzt wurde das Interieur durch Wandmalereien zweier Künstler, die eigens für Uma Umai gestaltet wurden. „Nachdem wir einige Mockups gesehen haben, haben wir uns für ein Pferd entschieden“, erzählt Liu.
Das Pferd habe dabei mehrere Bedeutungen: Es stehe für Gelassenheit und Selbstbewusstsein und passe zugleich zum Namen des Lokals.

Der Name Uma Umai
„Uma Umai“ stammt aus dem Japanischen und lässt sich wörtlich mit „Pferd lecker“ übersetzen. „Das heißt keinesfalls, dass wir Pferdefleisch verkaufen“, stellt William Liu klar. Vielmehr sei der Name symbolisch zu verstehen: Sein Vater sei im chinesischen Sternzeichen Pferd, und sinngemäß bedeute der Name: Das Pferd – also mein Vater – kocht etwas Leckeres. Passend dazu steht auch das kommende Jahr im chinesischen Horoskop wieder im Zeichen des Pferdes.

Versteckter Innenhof als Sommer-Highlight
Ein besonderes Merkmal des Standorts ist der ruhig gelegene Innenhof-Schanigarten, der laut Familie Liu ab dem Frühling ein zentrales Highlight werden soll. „Die Lage mitten im sechsten Bezirk ist super und der Garten wird cool ab dem Frühling“, so Liu. Unterstützt wird das Konzept von einem jungen Team, das aktuell gemeinsam die Abläufe im Soft Opening einspielt.
Gumpendorferstraße 95 / Marchettigasse 11, 1060 Wien












