Felix Georgi ist F&B-Manager im Hotel Indigo in Wien. Er koordiniert den Service im Pigment, dem Restaurant- und Barbereich im Hotel, und zwar vom Frühstück über den Abend bis zur Abstimmung mit der Küche.
Sein Tag beginnt meist zwischen halb sieben und sieben. Gleich nach dem Aufstehen macht Felix eine Viertelstunde Sport. „Um wach zu werden“, sagt er. Danach duscht er, zieht sich an und fährt in die Arbeit. Gegessen wird erst später im Hotel.
Klassische Tage gibt es in der Gastronomie nie!

Start mit Frühstücksservice
Felix startet normalerweise um acht Uhr seinen Dienst im Hotel. Dort schaut er nicht erst einmal Mails an oder startet ganz gemütlich, sondern ist gleich mittendrin und hilft zuerst beim Frühstück mit. Wenn im Service jemand gebraucht wird, springt er ein. Das komme, wie er sagt, „fast täglich“ vor.
Danach hängt viel davon ab, was im Haus los ist. „Klassische Tage gibt es in der Gastronomie nie“, sagt Felix. Wenn Mittagsgruppen oder Seminare anstehen, betreut er diese mit oder bereitet das Mittagessen vor. Fix im Ablauf ist das Morgenmeeting um 9.30 Uhr. Da sprechen alle Abteilungsleiter:innen durch, was für den Tag ansteht.
Erst danach setzt sich Felix an den Computer, sofern Zeit dafür bleibt. Dann beantwortet er E-Mails, kümmert sich um Organisatorisches und bearbeitet Termine mit Lieferantinnen und Lieferanten. Je nach Tag übernimmt er auch Aufgaben rund um die Bar.
Meist endet sein Arbeitstag zwischen 17.30 und 18 Uhr, je nachdem, ob Felix noch gebraucht wird. Auch Abenddienste gehören dazu. Wenn jemand ausfällt, springt Felix ein. „Wenn der Barkeeper krank ist“ oder jemand auf Urlaub ist, übernimmt er abends auch die Bar.

Gastgeber aus Überzeugung
Als schönste seiner Aufgaben nennt er den direkten Kontakt mit Gästen. Positives Feedback ist für ihn ein besonderer Part des Jobs: „Für mich ist das schönste Feedback, wenn ein Gast glücklich rausgeht“, sagt er.
Weniger leicht fallen ihm Phasen, in denen das Team knapp besetzt ist und gleichzeitig viel los ist. Dann muss er nicht nur mitorganisieren, sondern auch Ruhe bewahren. Gerade bei Krankenständen sei es schwierig, „das Team bei Laune zu halten“ und trotzdem einen klaren Kopf zu behalten.
Bevor Felix Feierabend macht, schaut er noch, dass die Spätschicht gut übernehmen kann. Ihm ist wichtig, dass am Abend alles passt und der Dienst stabil weiterläuft. Erst dann geht er nach Hause.
In seiner Freizeit betreibt Felix viel Sport, vor allem Basketball. Außerdem kocht er fast jeden Abend, oft gemeinsam mit seiner Freundin. Für ihn gehört das zum Abschalten dazu: gut essen, runterkommen, den Tag beenden.
Felix arbeitet seit seinem 17. Lebensjahr in der Branche und hat sich ganz bewusst für den Beruf entschieden. Angefangen hat er als Koch, heute arbeitet er im Management. Seine Haltung dazu ist klar: „Ich liebe die Gastronomie.“
Rechte Wienzeile 87, 1050 Wien












