Kriminacht in Wiens Kaffeehäusern

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Die 22. Wiener Kriminacht lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Kaffeehäuser der Stadt, darunter das restlos ausgebuchte Café Landtmann, und bot bei freiem Eintritt spannende Lesungen mit mehr als 30 Autorinnen und Autoren.

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Wien, 22. Oktober – Mordfälle und Melange: Bei der 22. Wiener Kriminacht standen die Kaffeehäuser der Stadt ganz im Zeichen der Kriminalliteratur. Mehr als 30 Autorinnen und Autoren lasen bei freiem Eintritt aus ihren Werken und verwandelten traditionelle Wiener Lokale für einen Abend in Schauplätze spannender Krimis und packender Thriller.

Zu den Schauplätzen zählten unter anderem das Café Frauenhuber, wo Beate Maly das Publikum mit ihrem historischen Kriminalroman „Schnee über dem Naschmarkt“ ins Wien des Jahres 1911 eintauchen ließ. Der mehrfach ausgezeichnete Autor Stefan Slupetzky gab im Café Hummel gleich mehrere seiner Texte zum Besten.  Im restlos ausgebuchten Café Landtmann, wo zuvor Fabian Navarro den Krimipreis für seinen Roman „Vienna Falling“ verliehen bekommen hatte, konnten die Besucherinnen und Besucher Ursula Poznanski lauschen, die aus ihrem ebenfalls für den Krimipreis nominierten Roman „Das Signal“ las.

Besonders erfreulich waren auch die zahlreichen jungen Besucherinnen und Besucher, die sich heuer für die Kriminacht begeistern ließen. Die von echo event organisierte Kriminacht zeigte eindrucksvoll, wie gut Wiener Kaffeehauskultur und Literatur zharmonieren. Zwischen Melange und spannenden Geschichten wurden die traditionsreichen Kaffeehäuser zu lebendigen Treffpunkten, an denen Menschen unterschiedlicher Generationen miteinander ins Gespräch kamen und zeitgenössische Literatur erlebten.

Fotos: (c) Jan Thomay

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