Sekki ist zurück: Pop-up in Hausbar

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© Hannah Shong

Nach dem erfolgreichen Sommer-Pop-up im Hotel The Leo Grand geht es für Sekki weiter: Lucas „Lucky“ Shong und Jake Bergholtz ziehen von 22.10. bis 31.12. in die Hausbar neben der Albertina Modern. Dort treffen ihre Ideen auf das bestehende Team, eine neue Speisekarte und Cocktails als Menübegleitung.

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Drei Monate lang bespielten Lucas „Lucky“ Shong und Jake Bergholtz im Sommer das Restaurant des Hotels The Leo Grand. Was als gemeinsames Experiment zweier befreundeter Köche begann, entwickelte sich schnell zum Publikumserfolg.

Ab dem zweiten Wochenende waren wir eigentlich jedes Wochenende bummvoll ausreserviert, mit Warteliste

erzählt Jake. Nun bekommt Sekki eine Fortsetzung: Die beiden ziehen als Pop-up in die Hausbar bei der Albertina Modern.

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Vom Leo Grand in die Hausbar

Die Zusammenarbeit kam über einen Freund von Jake zustande, der in der Hausbar als Küchenchef tätig ist. Dort wollte man sich vom bisherigen, umfangreichen Menükonzept verabschieden. Gleichzeitig suchen Lucky und Jake weiterhin nach einem eigenen Restaurant.

„Für diese Überbrückungszeit hat sich das super ergeben, dass beide Seiten glücklich sind“, erzählt Jake. Denn die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltet sich schwieriger als gedacht. Vor allem behördliche Genehmigungen und die technischen Anforderungen an eine Restaurantküche schränken die Auswahl ein.

Zwei Teams, eine Speisekarte

Anders als im Leo Grand übernehmen Lucky und Jake die Hausbar nicht vollständig. Stattdessen arbeiten sie mit dem bestehenden Team zusammen. Lucky kümmert sich gemeinsam mit der Barkeeperin um die Getränke, Jake entwickelt mit dem Küchenchef die Speisekarte und verantwortet die Küche.

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„Wir wollten nicht, dass man dann sagt: Das Gericht ist von dem und das Gericht ist von dem“, erklärt Jake. Statt zweier unterschiedlicher Küchenlinien soll eine gemeinsame Handschrift entstehen. „Wir haben echt super Pingpong gespielt über die letzte Woche, so mentales Pingpong mit Ideen.“

Kulinarisch wird Sekki dabei etwas anders ausfallen als im Sommer. Der asiatische Einfluss tritt stärker in den Hintergrund, dafür bekommt Gemüse mehr Aufmerksamkeit. „Der Küchenchef hier ist sehr gemüseorientiert. Ich bin ja immer so Fleisch und Bums und Butter“, lacht Jake. Von diesem Austausch sollen beide profitieren.

Er kriegt von mir ein bisschen die Asia-Ecke, ich kriege von ihm ein bisschen was Gesundes mit.

Wie das funktioniert, zeigt die neue Karte: Krautbällchen mit Austernpilzen und Schalottencreme, Rice Cake mit Schwarzwurzel, Birne und Pecorino oder Rote Bete mit Kefir-Mayo, Labneh und Pekannuss stehen neben Korean Fried Chicken mit fermentierter Chili-Apfel-Sauce, Muscheln mit ’Nduja und einer Bergkäse-Frühlingsrolle mit Birnensüßsauer. Auch ein veganes Hauptgericht mit Lion’s Mane, Pastinakenpüree und Jus ist vorgesehen. Das Ergebnis werde jedenfalls „vegetarisch-vegan-freundlicher“ als zuvor.

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À la carte oder fünf Gänge

Die Karte ist auf Gerichte zum Teilen ausgelegt. Gäste können individuell bestellen oder sich für die „Chef’s Choice“ um 99 Euro entscheiden. Dazu gibt es für 49 Euro eine Getränkebegleitung mit Wein, Cocktails oder alkoholfreien Kreationen.

„Man kann sich entscheiden, ob man eine Weinbegleitung nimmt, eine Cocktailbegleitung oder ob man das halbe-halbe aufteilt“, erklärt Jake. Die Cocktailkarte liefert dafür ungewöhnliche Kombinationen wie eine Kimchi Paloma mit Tequila, Grapefruit und Limette oder den Banana Drama mit Scotch, Rum, Banane, Pinienkernen und Kakaobutter. Auch Klassiker werden neu interpretiert, etwa beim Tonkatini mit Espresso, Kaffeelikör und Tonka.

Die Speisekarte soll sich regelmäßig verändern, geplant sind neue Gerichte etwa alle zwei Wochen.

25 Plätze und wechselnde Kunst

Die Hausbar bietet Platz für rund 25 Gäste, die an zwei Seatings pro Abend bewirtet werden. Der Zugang führt über eine Treppe in einen kleinen Innenhof, wo Gäste ihren Aperitif trinken können. Drinnen sorgen wechselnde Kunstausstellungen für Abwechslung.

„Es ist total nett, cozy und nicht zu viel“, beschreibt Jake die Atmosphäre. Ein deutlicher Kontrast zum opulenten Interieur des Leo Grand, wo Sekki im Sommer zu Gast war.

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Die Suche geht weiter

Trotz des neuen Pop-ups bleibt ein eigenes Restaurant das langfristige Ziel. Lucky und Jake suchen weiterhin nach einer geeigneten Location. Bis dahin nutzen sie die Zusammenarbeit mit der Hausbar, um ihr Konzept weiterzuentwickeln.

„Ich glaube, es wird spannend, weil jetzt auch dieser Cocktail-Aspekt dazukommt“, freut sich Jake. Und für alle, die Sekki im Sommer verpasst haben, gibt es nun eine neue Gelegenheit.

Sekki in der Hausbar

Karlsplatz 5, 1010 Wien

22.10. bis 31.12.2026, jeweils Donnerstag bis Sonntag

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