In der Friedrichstraße, zwischen Cafe Museum und dem Viettho hat kürzlich das Kome eröffnet. Genuss-Autor Marko Locatin war vor Ort.
Das Cafe Museum wurde zum Museum, der Grieche Kostas steht für solide Kost, der Viettho (gilt als bester Vietnamese der Stadt) notorisch überfüllt. Neben Letzteren wurden Räumlichkeiten frei, wo seit Kurzem Sofia Zhang, “Bäckerin aus Leidenschaft” (schreibt die “Krone”) und Cheng Cao, ausgebildeter Sushi-Meister das Kome betreiben. Es gibt also: Sushi, diverse “kreative” Rolls mit Thun, Lachs, Rindfleisch und Gyoza, Klassiker wie Agedashi-Tofu, diverse Wok- und Reisgerichte ergänzen die übersichtliche Auswahl.

Wir starten mit Frühlingsrollen. Der Teig ist knusprig, die Krautfüllung knackig, der leicht säuerlich marinierte Salat passt gut. Garniert wird hier prinzipiell (fast) alles mit Teriyaki-Sauce, aber dazu etwas später. Weiter geht es mit gemischten Vorspeisen, “Chef’s special assorted Sushi platte” betitelt (25 Euro/Person). Rolls, süß-sauer marinierter Lachs, 3 Sushi und Edame.


Der erste Hasuptgang, das Wok-Gericht “Huhn loves Pepper” überzeugt leider gar nicht. Keine Schärfe, wenig Geschmack, klebrige Sauce. Wie auch der zweite Hauptgang, wo der gegrillte Aal in einer allzu süßen, klebrigen Teriaki-Sauce ertrinkt.
Fazit
In dem nüchtern eingerichtetem Neuzugang in der Friedrichstraße läuft die Küche gar nicht rund. Beide getesteten Hauptgerichte fallen geschmacklich durch. Ferner aufgefallen ist die exzessive Verwendung der immer gleichen süß-klebrigen Teriyaki-Sauce. Sehr gut hingegen: die hausgemachte Soja-Sauce, die zu Sushi & Co gereicht wird. Apropos Sushi: Fischqualität ok, Präsentation plus kalte Reis, nicht ok.
Kome
Friedrichstraße 2
1010 Wien
Mo, Mi, Do, Fr 11.00 – 21.00
Sa & So 11.00 – 22.00
www.kome.at












